Auftakt bei den Löwen unter Flutlicht vor 15.000 Zuschauern - und ein Schwerter mittendrin

hzFußball, 3. Liga

Mit der Partie der 3. Liga zwischen dem TSV 1860 München und Preußen Münster startet der deutsche Profifußball an diesem Freitagabend in die Saison 2019/20 - mit Schwerter Beteiligung.

Schwerte

, 18.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Ein Flutlichtspiel, ein mit etwa 15.000 Zuschauern ausverkauftes Haus im altehrwürdigen Stadion an der Grünwalder Straße - das weckt Vorfreude. Auch bei Niklas Heidemann. „Viel mehr zum Saisonauftakt geht nicht“, sagt Heidemann vor dem Preußen-Start in die neue Spielzeit bei den Münchener „Löwen“ (19 Uhr, live bei Magenta TV).

Auf der linken Abwehrseite gesetzt

Wenn nicht noch etwas völlig Unvorhergesehenes geschieht, wird der 24-jährige Schwerter in der Anfangsformation der Preußen stehen. Denn Heidemann scheint auch unter dem neuen Trainer Sven Hübscher, der zuletzt die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen trainierte und in Münster die Nachfolge von Marco Antwerpen angetreten hat, auf der linken Abwehrseite gesetzt zu sein.

„Jedenfalls hat der Verein keinen neuen Linksverteidiger verpflichtet. Ich hoffe schon sehr auf einen Startelf-Platz und gehe auch davon aus“, sagt der Schwerter.

Viele Minuten sammeln und sich weiterentwickeln

Heidemann kann auf eine richtig gute erste Profisaison bei den Preußen zurückblicken. „Es ist ganz gut für mich gelaufen. Ich denke, ich habe ganz ordentlich gespielt. Darauf will ich aufbauen und auch unter dem neuen Trainer viele Minuten sammeln, um mich weiterzuentwickeln“, umreißt Heidemann seine persönlichen Saisonziele.

Und wo soll die Reise als Mannschaft hingehen? „Ganz schwierig zu sagen“, meint Heidemann und schiebt die Begründung gleich hinterher: „Wir haben elf, zwölf neue Leute, fast alles junge Spieler, und ein neues Trainerteam. Da muss man erstmal abwarten.“

In der Lage, in eine Führungsrolle hineinzuwachsen

Zumal die 3. Liga auch in dieser Saison wieder durchaus klangvolle und vermutlich auch leistungsstarke Konkurrenz zu bieten hat. Vereine wie Eintracht Braunschweig, 1. FC Kaiserslautern und Hansa Rostock oder auch die Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg, FC Ingolstadt und FC Magdeburg verleihen der dritthöchsten Spielklasse ein hohes Maß an Attraktivität.

Und eben Preußen Münster, wo sich wegen der erwähnten personellen Veränderungen auch Niklas Heidemanns Rolle im Team verändern dürfte. „Mit 24 sehe ich mich schon in der Lage, in eine Führungsrolle hineinzuwachsen. Trotzdem gehört auch das Schleppen der Wasserkisten am Ende des Trainings zu meinen Aufgaben“, sagt der Schwerter lachend.

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