Ausrichter-Fazit nach der Stadtmeisterschaft: „Dem Turnier fehlt die Knackigkeit“

Fußball

Seit zwei Monaten ist Jürgen Rump der Präsident des VfB Westhofen. Rump stürzte sich sofort in die Arbeit – und hatte in den vergangenen Tagen und Wochen reichlich zu tun.

Westhofen

, 05.08.2019, 18:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ausrichter-Fazit nach der Stadtmeisterschaft: „Dem Turnier fehlt die Knackigkeit“

Jürgen Rump ist seit zwei Monaten der Präsident des VfB Westhofen. © Bernd Paulitschke

Die Ausrichtung der Stadtmeisterschaft haben die Westhofener erfolgreich hinter sich gebracht, doch mit dem Jubiläums-Wochenende Anfang Oktober anlässlich des 100-jährigen Vereinsbestehens steht das nächste Großprojekt schon vor der Tür. Über beides haben wir mit Rump gesprochen.

Herr Rump, wie fällt das Fazit der Stadtmeisterschaft aus Ausrichter-Sicht aus?

Wir sind sehr zufrieden damit, wie es abgelaufen ist – mit Ausnahme des Altherrenturniers. Hier war Improvisationskunst gefragt war, weil es offenbar beim Kreis Dortmund leider versäumt worden war, die Information an die vorgesehenen Schiedsrichter weiterzugeben. Wir hatten das Turnier ganz normal angemeldet und auch die Rückmeldung vom Kreis bekommen, dass Schiedsrichter kommen. Man kann von Glück sagen, dass sich Leute aus unseren eigenen Reihen und auch aus anderen Vereinen bereit erklärt haben, einzuspringen.

In sportlicher Hinsicht können Sie in ihrer Funktion als Präsident des VfB Westhofen aber nicht zufrieden sein, oder?

Das stimmt. Dass wir als Ausrichter so früh ausgeschieden sind, hat mich sehr geärgert – so wie ich mit der Vorbereitung insgesamt nicht zufrieden bin. Dass Trainingstage wegen zu vieler verletzter Spieler abgesagt worden sind, habe ich in all den Jahren noch nie erlebt. Das ist absolut nicht zufriedenstellend.

Nach der Erfahrung als Ausrichterverein: Was würden Sie an der Schwerter Fußball-Stadtmeisterschaft verändern?

Wenn man ehrlich ist, hat sich das Turnier ziemlich zäh dahingezogen. Irgendwie fehlt die Knackigkeit, die Mannschaften kennen sich alle zu gut. Ich würde die Stadtmeisterschaft für auswärtige Vereine öffnen, dann kriegt man vielleicht auch das eine oder andere Zugpferd. Meinetwegen müsste man sich dann auch erst für die Stadtmeisterschaft qualifizieren.

Und dann ein kurzes und knackiges Turnier mit einem planbaren Modus – jedenfalls nicht über fast zwei Wochen und man weiß manchmal nicht, ob man morgen oder erst übermorgen wieder ran muss. Das findet kein Trainer gut.

Zurück zum VfB: Die Stadtmeisterschafts-Ausrichtung hat der Verein nun hinter sich. Aber die Arbeit wird nicht weniger, oder?

Das ist richtig, die 100-Jahr-Feier ist eine große Herausforderung, für die wir jetzt am Feinschliff sitzen. Unser Festausschuss mit Tobias Hepping, Patrick Schmidts, Holger Lennartz, Roy Naumann, Damian Lingemann, Jacqueline Jercha, meiner Frau Jana und meiner Wenigkeit sitzen alle zwei bis drei Wochen zusammen. Was man jetzt schon sagen kann: Wir freuen uns alle tierisch auf das Fest im Oktober.

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