Buchwald, Stemmann und Kampmann - für drei Trainer ist es am Sonntag das erste Mal

Fußball

Testspiel-Ergebnisse? Schall und Rauch. Turniererfolge? Zählen ab diesem Wochenende nicht mehr. Denn ab Sonntag geht es wieder um Meisterschaftspunkte. Auch in der Bezirksliga 6.

Schwerte

, 09.08.2019, 18:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Buchwald, Stemmann und Kampmann - für drei Trainer ist es am Sonntag das erste Mal

Jasmin Smajlovic (re.), hier im Testspiel gegen den SV Hohenlimburg 10, ist mit dem ETuS/DJK Schwerte am Sonntag bei Blau-Weiß Voerde zu Gast – kein einfacher Saisonauftakt für die „Östlichen“. © Bernd Paulitschke

VfL Schwerte - SSV Kalthof (Sonntag, 15.15 Uhr, Sportplatz Schützenhof, Schützenstraße)

Mit dem Rückenwind des Stadtmeistertitels empfängt der VfL Schwerte zum Saisonauftakt mit Kalthof den Tabellenachten der Vorsaison auf dem Schützenhof. Vor seinem Premieren-Pflichtspiel an der Seitenlinie der Blau-Weißen hat sich Trainer Dominik Buchwald über den Gegner schlau gemacht.

„Wir wissen, dass wir vor einer schweren Aufgabe stehen, denn offensiv gehört Kalthof zu den Top-Mannschaften der Liga“, meint Buchwald und fordert von seiner Mannschaft: „Wir müssen es schaffen, unsere Qualitäten in das Spiel einzubringen.“

Mit Sebastian Kozlowski (Urlaub) fehlt jedoch eine Korsettstange des VfL-Spiels. Gleiches gilt für die verletzten Till Nicolaßen, Lars Maron, Ayoub Belabbes und vielleicht auch den angeschlagenen Nicolas Ortiz.

Geisecker SV - SSV Hagen (Sonntag, 15.15 Uhr, KS-Logistic-Sportanlage, Buschkampweg)

In der Trainingswoche habe man deutlich gemerkt, „dass alle darauf brennen, nach sechs Wochen Vorbereitung wieder um Punkte spielen zu dürfen“, sagt Trainer Thomas Wotzlawski. Der Coach kann zwar nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Aber ich habe vollstes Vertrauen in die Spieler, die da sind“, sagt der Coach.

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Auf Gerüchte um den Gegner, dem nach dem Abstieg aus der Landesliga schwere Zeiten prognostiziert werden, gibt der Geisecker Trainer nichts: „Hagen wird genauso heiß auf den Saisonstart sein. Wir rechnen mit einem starken Gegner.“

SC Hennen - Sinopspor Iserlohn (Sonntag, 15 Uhr, Naturstadion, Hennener Straße)

Die meisten Trainer geben vor dem ersten Saisonspiel zu Protokoll, froh zu sein, dass es endlich wieder um Punkte geht. Bei Holger Stemmann hörte sich das am Freitag vor seiner Meisterschaftspremiere als Coach des SC Hennen jedoch etwas anders an. „Lieber hätte ich noch etwas Vorbereitungszeit gehabt“, sagt Stemmann vor dem Vergleich seiner „Zebras“ gegen den Liga-Neuling Sinopspor Iserlohn mit dem Ex-Hennener Faouzi Mokhtari..

Über diesen weiß Stemmann kaum etwas – abgesehen von der Tatsache, dass es sich um eine Mannschaft handelt, die zweimal hintereinander aufgestiegen ist. „Vor Mannschaften, die aufgestiegen sind, habe ich immer Respekt. Das gilt auch für Sinopspor – die werden was können“, meint Stemmann.

Trotzdem hat Stemmann einen Auftaktsieg im Visier. „Ein Dreier würde zur Beruhigung beitragen“, weiß der neue Hennener Trainer. Allerdings muss er auf die verletzten Jonas Krause, für den wohl Marvin Zimmermann zwischen die Pfosten rücken wird, und Moritz Batze sowie die Urlauber Nils Krawczyk, Luca Bühren, Mergin Bozhdaraj, Mohammad Araoui und Jan-Hendrik Bergmann verzichten.

Blau-Weiß Voerde - ETuS/DJK Schwerte (Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz Tanneneck, Helkenberger Weg, 58256 Ennepetal)

Es gibt sicherlich dankbarere Startaufgaben als das Gastspiel auf Naturrasen bei Blau-Weiß Voerde. Doch ETuS/DJK-Trainer André Haberschuss und seine Schützlinge fahren mit breiter Brust in den Ortsteil von Ennepetal. „Wir sind gewappnet, weil wir trotz einiger Ausfälle personell gut aufgestellt sind“, sagt Haberschuss. Serkan Arslan und Ergün Yildirim sind verletzt, Nouri Bah und Torwart Lukas Hedtheyer sind in Urlaub und Cagdas Yetim ist gesperrt.

Trotzdem müsse er noch vier Spielern mitteilen, dass für sie kein Platz im Kader ist, verrät Haberschuss – so üppig wie in dieser Saison war die Personaldecke der „Östlichen“ selten.

Rot-Weiß Lüdenscheid - SC Berchum/Garenfeld (Sonntag, 15 Uhr, Stadion am Nattenberg, 58515 Lüdenscheid)

Auf die Frage nach dem Kreis der Aufstiegsaspiranten fielen in den vergangenen wochen häufig die Vereinsnamen Rot-Weiß Lüdenscheid und SC Berchum/Garenfeld – es könnte also ein echtes Spitzenspiel sein, mit dem es für die Berchum/Garenfelder in die neue Spielzeit geht. Trotzdem sei er sehr entspannt, sagt der neue Trainer Fabian Kampmann. „Ich mache da keinen Unterschied zwischen einem Testspiel und dem Meisterschaftsauftakt – beides ist Fußball“, sagt Kampmann und ergänzt: „Wir sind gut vorbereitet.“

Kapitän Alexander Rüster, Tobias Neynaber (Urlaub) und der angeschlagenen Timo Schürholz stehen jedoch nicht zur Verfügung.

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