Das ist bitter: Coronavirus hat Auswirkungen auf das Futsal-Heimspiel

Futsal

Unabhängig davon, was die offiziellen Stellen vorschreiben, haben die Holzpfosten-Verantwortlichen eine Entscheidung gefällt, die ihnen nicht leicht gefallen ist.

Schwerte

, 09.10.2020, 14:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Trainergespann der Holzpfosten-Futsaler, Ronaldo Milani (re.) und Ioannis Karamitsos, erwarten mit ihren Schützlingen am Samstagabend den Gast aus Mülheim - allerdings ohne Zuschauer.

Das Trainergespann der Holzpfosten-Futsaler, Ronaldo Milani (re.) und Ioannis Karamitsos, erwarten mit ihren Schützlingen am Samstagabend den Gast aus Mülheim - allerdings ohne Zuschauer. © Bernd Paulitschke

Das Futsal-Spiel Holzpfosten Schwerte gegen Primero Club de Futsal Mülheim am Samstag wird in der Alfred-Berg-Sporthalle ohne Zuschauer ausgetragen. Auch wenn sie schweren Herzens getroffen wurde, war die Entscheidung keine leichte für die Holzpfosten-Verantwortlichen, nachdem der Corona-7-Tage-Inzidenzwert für den Kreis Unna am Donnerstag über die Marke von 50 stieg.

Zwei Drittel der Tickets waren verkauft

„Wir hatten die Zahlen natürlich im Auge“, erklärt Holzpfosten-Geschäftsführer Hendrik Ziser die Entscheidung. Beim ersten Heimspiel gegen Detmold war die Alfred-Berg-Sporthalle „ausverkauft“ gewesen, laut Holzpfosten-Hygienekonzept bedeutet das 92 Zuschauer in der Halle. Auch für die Partie gegen Mülheim waren bereits zwei Drittel der Tickets verkauft.

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Ziser: „Wir hatten vorher mehrere Möglichkeiten durchgespielt, wie wir mit den steigenden Infektionszahlen umgehen können, auch das Konzept nochmal zu verschärfen, haben wir überlegt. Über dieser Marke haben wir uns aber entschlossen, nicht vor Zuschauern zu spielen.“

Schade für Mannschaft uns Fans der Holzpfosten

„Das ist sowohl für die Mannschaft und die Verantwortlichen als auch für die Fans schade“, sagt der 2. Vorsitzende Jonas Becker. „Wir wollen den Leuten ja etwas bieten und zeigen, dass Futsal-Heimspiele auch unter diesen Umständen Spaß machen können. Wir haben beim ersten Heimspiel gesehen, dass unser Konzept funktioniert, aber auch, dass ein Infektionsrisiko eben nie ganz auszuschließen ist.“ Angesichts der akut steigenden Zahlen war die Entscheidung dann folgerichtig.

Die Pandemie verhindert damit zum zweiten Mal das „Futsal-Oktoberfest“, das die Verantwortlichen geplant hatten - schon vor einer Woche war das Heimspiel gegen die Panthers Bielefeld kurzfristig abgesetzt worden.

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Alle Dauerkarten-Inhaber werden vom Verein als Entschädigung beim nächsten Heimspiel gegen den Wuppertaler SV am 14. November zu Essen und Trinken eingeladen. „Wir hoffen, dass wir dann wieder vor Zuschauern spielen können“, sagt Jonas Becker.

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