Der erste Ergster Sieg beim Jubiläum

Leichtathletik

Laurids Koster gewann beim 25. Crosslauf der SG Eintracht Ergste. Über 200 Teilnehmer gaben der Veranstaltung einen würdigen Rahmen.

von Bettina Koster

Ergste

, 18.03.2019, 18:47 Uhr / Lesedauer: 4 min
Der Start beim 25. Crosslauf der SG Eintracht Ergste. Der Hauptlauf ging über etwa 6640 Meter.

Der Start beim 25. Crosslauf der SG Eintracht Ergste. Der Hauptlauf ging über etwa 6640 Meter. © Bernd Paulitschke

Regenpause, angenehme äußere Temperaturen sowie über 200 Teilnehmer gaben der Jubiläumsveranstaltung des 25. Crosslaufes der SG Eintracht Ergste am vergangenen Samstag einen würdigen Rahmen.

Durch die Regenfälle der vergangenen Tage erwartete die Läufer nicht nur die bekannt anspruchsvolle Strecke, bei der zu Beginn einer jeden Runde ein steiler Anstieg von etwa 120 Metern zu bewältigen war, sondern ein überaus matschiger Untergrund, bei dem der ein oder andere Schuh stecken blieb und diverse Stürze zu verzeichnen waren, die zum Glück glimpflich verliefen.

Die „Schlammschlacht“ des Hauptlaufes über circa 6640 Meter entschied Lokalmatador Laurids Koster für sich, der – passend zum Jubiläum – als erster Ergster den heimischen Crosslauf gewann. Zwar blieb er in 25:22,9 min bei seinem Start-Ziel-Sieg eine knappe halbe Minute hinter seiner Zeit aus dem Vorjahr, was aber insbesondere der rutschigen Strecke geschuldet war.

„Ich bin schon vor über zehn Jahren als Schüler die eine Runde gelaufen und habe die Athleten des Hauptlaufes staunend beobachtet. Mit dem Sieg beim Heimrennen heute ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen“, strahlte Laurids Koster.

Zweiter im Hauptlauf wurde Simon Thomas (LAZ Iserlohn, 26:13,1 min) vor Christian Enters, Crosslaufsieger des Jahres 2013, von der TG Westhofen in 27:18,1 min.

Bei den Frauen freute sich Nadine Ebert vom Marathon Club Menden in 36:41,7 min über den Siegerpokal vor Nicole Refke (37:24,6 min) und Fabienne Krebs (38:04,7 min). „Ich bin das erste Mal hier und der Berg ist eine ganz schöne Herausforderung. Es hat viel Spaß gemacht, besonders klasse war die Anfeuerung durch die Streckenposten“, äußerte sich die Siegerin zufrieden.

Mit fünf Zehntel vorne

Eine starke Vorstellung boten die Ergster Leichtathleten im Mittelstreckenlauf über etwa 3400 Meter. In einem spannenden Rennen rang der SGEler Tim Friedewald den Westhofener Felix Stark im Schlussspurt nieder und war mit seiner Siegerzeit von 12:50,2 min nur um fünf Zehntel schneller als der U18-Jugendliche. Nils Römer (14:08,0 min) und Felix Gieseler (14:11,7 min) feierten als Dritt- und Viertplatzierte im Gesamtklassement einen Ergster Doppelsieg in der Altersklasse U20.

Timo Stahlschmidt siegt

Eine beeindruckende Leistung zeigten die 14-jährigen Ergster, die erstmals die Mittelstrecke über drei Runden angehen mussten. Timo Stahlschmidt siegte in ausgezeichneten 14:14,8 min vor Velten Koster (14:52,3 min). Vierter wurde Maximilian Hessner in 16:53,1 min. Linda Schmid ließ der Konkurrenz ebenfalls keine Chance und siegte in 15:02,9 min.

Weitere Siege feierten die Ergster in der Altersklasse U12 über eine Runde von etwa 1240m, bei der zu Beginn der steile Anstieg zu absolvieren war. W10-Athletin Naja Warnke gewann in starken 5:17,8 min, die ein Jahr ältere Lotta Trute siegte in 5:20,3 min vor Jorina Panzlaff (5:36,8 min). Der gleichaltrige Kai Schuchtmann war mit seiner Zeit von 5:05,1 min nicht zu schlagen, während der ein Jahr jüngere Lasse Milch trotz Sturzes beim Start des Rennens in 5:16,6 min auf den Silberrang kam.

Die gleiche Strecke wartete auch auf die Altersklasse der U14. Gewohnt souverän bewältigte W12-Athletin Antje Wöllecke diese Aufgabe und siegte in 5:13,9 min vor Jule Tekhaus in 5:49,0 min. Der gleichaltrige Maximilian Uhlenbrock siegte ebenfalls in 5:20,5 min, während der ein Jahr ältere Lukas Wienforth sich in 5:29,0 min die Bronzemedaille sicherte.

Ergster Dreifacherfolge

Die Athleten der Altersklassen U8 und U10 mussten in ihrer halben Runde über 700m nicht den Berg, sondern nur eine sacht ansteigende Strecke gegen Ende ihres Laufes bewältigen. Auch hier waren die schwarz-roten Trikots der Ergster vermehrt auf dem Siegerpodest vertreten. Einen Dreifacherfolg gab es für die W9 mit Sophia Ries (3:10,8 min) vor Finya Schmidtchen (3:11,6 min) und Thea Giefers (3:12,1 min), während sich die ein Jahr jüngere Zoe Timusk über die Silbermedaille freute (3:16,0 min). Ihr männliches Pendant Luke Tönnies gewann in 3:10,0 min, M9-Athlet Felix Stahlschmidt kam in 3:07,8 min auf den Bronzeplatz. Dreifacherfolge gab es auch für die W6 und M6.

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten zwei Bambiniläufe, in denen die drei- bis fünfjährigen Nachwuchssportler den begeisterten Zuschauern an und auf der Strecke bewiesen, dass auch sie schon 200m bis 300m bewältigen können – manche noch mit Schnuller im Gepäck.

Weitere Ergster Ergebnisse:

Lauf 2 (ca. 700m)

W6: 1. Malin Schmidtchen (4:42,8 min), 2. Carolina Friedrichs (5:05,6 min), 3. Sophia Ludwig (5:58,7 min).
W7: 1. Klara Giefers (3:30,5 min), 2. Lotta Albers (3:47,7 min), 4. Ivy Freeth (3:58,3 min), 5. Juna Tekhaus (4:27,2min), 6. Ida Rabiega (4:52,3min).

M6: 1. Nils Torchalla (4:02,0 min), 2. Julian Weingarten (4:29,1 min), 3. Ole Neuhaus (5:18,9 min), 4. Emil Schulte-Tillmann (5:30,3 min), 5. Max Schumacher (5:33,8 min), 7. Mats Op den Winkel (10:30,0 min).

M7: 1. Julius Ries (3:37,7 min), 2. Kris Peters (3:39,2 min), 4. Mathis Wienforth (3:51,2 min),5. Nuka Pröpper (3:54,6min), 6. Johannes Neuhaus (4:32,6 min), 7. Philip Weingarten (4:50,2 min), 8. Ben Städler (5:10,0 min).

Lauf 3 (ca. 700m)

W8: 4. Pia Schuchtmann (3:22,2 min), 7. Hanna Schumacher (4:04,1min).

W9: 7. Mira Schmidt (3:33,3min).

M8: 4. Tom Eichmann (3:15,5 min), 7. Ole Milch (3:38,6 min).

M9: 5. Niklas Niederhoff (3:26,2 min), 8. Konstantin Friedrichs (4:12,3 min).

Lauf 4 (ca. 1240m)

W10: 6. Jara Tekhaus (6:51,0 min).

M11: 5. Louis Jakob (5:49,6 min), 8. Mats Schmidt (6:04,5 min).

Lauf 5 (ca. 6640m)

Männer: 2. Sebastian Reith (34:33,1min). M50: 1. Jens Tekhaus (30:35,1min).

Lauf 7 (ca. 300m)

W4: 1. Amy Galambos, 2. Amy Schüler, 3. Emilia Loewer, 4. Amina Richter, 5. Lynn Schüler.

W5: 1. Emily Lindles, 2. Hermine Hövelmann, 3. Liv Wendt, 4. Fiona Fabri, 5. Mona Reuter, 6. Greta Janssen, 7. Lara Galkowski.

M4: 1. Marlon Frodl, 2. Pepe Tönnies, 3. Paul Albers, 4. Mats Neebe, 6. Kalle Giefers.

M5: 2. Leonard Lodwich, 3. Henry Sabo, 4. Dean Gusev.

Lauf 8 (ca. 200m)

W3: 1. Naya Pröpper, 2. Ida Wassermann, 3. Neelia Warnke.

M3: 1. Jasper Op den Winkel, 2.Paul Ziesmann, 3. Simon Mexner, 5. Jonas Eckey.

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