Die TG Westhofen liebäugelt mit einer Traglufthalle

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Der Abteilungsvorstand der TG Westhofen hat auf die Nachricht, dass in der Halle Rettelmühle kein Tennis mehr gespielt werden soll, schnell reagiert.

Westhofen

, 31.07.2020, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Nachricht, dass in der Westhofener Halle an der Rettelmühle kein Tennis mehr gespielt werden soll, sprach sich in den Kreisen der heimischen Tennisvereine wie das sprichwörtliche Lauffeuer herum.

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Wie berichtet, hatte Thorsten Horz, der die Halle mit zwei Geschäftspartnern übernommen hatte, bestätigt, aus Sorge vor der Corona-Krise von seinen Renovierungsplänen Abstand zu nehmen.

Ein Signal an die Mitglieder

Auf die Frage, wie es nun mit der Halle weitergeht, gibt es noch keine Antwort. Unabhängig davon kündigt Heiner Möller, Vorsitzender der Tennisabteilung der TG Westhofen, aber „ein deutliches Signal an unsere Mitglieder“ an.

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Man werde im Vorstand umgehend die Finanzierung einer Traglufthalle prüfen, verrät Möller.

Auf der Fläche der beiden Außenplätze 1 und 2 der TGW-Anlage – das sind die unteren beiden Plätze nahe der Hagener Straße – soll die Halle aufgestellt werden.

„Verhindern, dass uns die Kinder weglaufen“

„Detailfragen sind noch zu klären und zu prüfen. Aber uns ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen. Wir wollen unseren Mitgliedern, vor allem den Jugendlichen unter der Leitung unseres Trainers Frank Tingelhoff, auch im Winter weiterhin etwas anbieten“, erklärt Möller und ergänzt: „Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass uns die Kinder weglaufen.“

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Eine solche Traglufthalle könne man möglicherweise auch gebraucht erwerben, meint Möller.

Modernisierung der Anlage

Darüber hinaus stehen aber für die Tennisabteilung der TG Westhofen ohnehin umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen vor der Tür.

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In gut einer Woche soll die Umsetzung des Projektes „Energetische Sanierung“ der Anlage sowie des Clubhauses beginnen, das zu großen Teilen mit der Finanzspritze von fast 90.000 Euro aus dem Topf des Programms „Moderne Sportstätten 2022“ der NRW-Landesregierung finanziert wird.

„Das wird die Attraktivität unserer Abteilung weiter erhöhen“, meint Heiner Möller. Eine eigene Halle wäre ganz sicher noch ein weiterer Schritt in diese Richtung.

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