Die Verletzung des Top-Spielers trübt die Freude der Schwerter TS über den zehnten Sieg

hzBasketball-Landesliga

Mit dem 92:74 haben die Landesliga-Basketballer der Schwerter TS ihren zehnten Saisonsieg eingefahren. Aber es gibt einen dicken Wermutstropfen.

von Fabienne Aust

Schwerte

, 12.01.2020, 16:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Landesliga-Basketballer der Schwerter TS haben im ersten Spiel des neuen Jahres ihre Tabellenführung untermauert. Doch Top-Scorer Antoine Hosley, der bis dahin schon 22 Punkte erzielt hatte, musste beim 92:74-Erfolg gegen die vierte Mannschaft der Bochumer AstroStars in der 15. Minute mit einer Achillessehnenverletzung ausscheiden. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

15 Hosley-Punkte schon im ersten Viertel

Der Sieg des Tabellenführers zum Hinrundenabschluss geriet am Samstag zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr. Nur in den ersten zwei Minuten sah es nach einem engen Spiel aus. Doch dann nahm die STS das Heft in die Hand und setzte sich auf 21:10 ab. Hosley erzielte allein im ersten Viertel 15 Punkte und legte damit den Grundstein.

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Auch nach der Verletzung ihres Top-Spielers ließ sich die STS nicht aus dem Konzept bringen und kompensierte den Ausfall mit einer engagierten Teamleistung. Thomas Jung überzeugte auf der Centerposition mit 19 Punkten und 12 Rebounds, auch Jan Schreer und Tom Grossart verdienten sich ein Sonderlob des Trainers Manuel Boruch: „Jan konnte mit fünf verwandelten Dreiern überzeugen, Tom hat eine gute Leistung in der Defensive gezeigt“, meinte Boruch.

Keine Zweifel am zehnten Saisonsieg

So gewann die STS alle vier Viertel und ließ somit keine Zweifel am zehnten Saisonerfolg aufkommen. Und was sagte der Trainer zum Spiel: „Am Defensivrebound müssen wir noch arbeiten, und teilweise nehmen wir die Würfe zu früh. Insgesamt bin ich aber zufrieden“, so Manuel Boruch.

Schwerter TS - VfL Bochum AstroStars 92:74 (26:18, 22:16, 24:22, 20:18)

Schwerte: Shaun Fenner, Antoine Hosley (22), Jan Schreer (17), Florian Dehnhardt (9), Darko Dimkovski (13), Tom Grossart (4), Axel Flaujac (4), Robert Martin, Niklas Tschorn, Telmo Caetano (4), Thomas Jung (19).

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