Drei Turniere waren zu viel – Deshalb trat der SC Hennen nicht mehr an

hzFußball-Stadtmeisterschaften

Drei Hallenturniere am Wochenende waren für den SC Hennen zu viel. Deshalb trat das Team beim letzten Spiel der Schwerter Stadtmeisterschaft nicht mehr an. Bald gibt es aber Verstärkung.

Schwerte

, 06.01.2020, 18:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war ein dicker Negativaspekt der 34. Schwerter Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Der SC Hennen trat zu seinem letzten Vorrundenspiel am Sonntagmittag gegen die SG Eintracht Ergste nicht mehr an.

Die sportlichen Konsequenzen des Nichtantritts waren kaum der Rede wert – das Vorrunden-Aus sowohl der „Zebras“ als auch der Ergster stand nach jeweils zwei verlorenen Gruppenspielen gegen den SC Berchum/Garenfeld und den VfL Schwerte schon am Samstag fest.

Aber für den Turnierablauf war die Hennener Absage natürlich alles andere als förderlich, das sieht auch Hennens Fußball-Vorsitzender Marco Vorländer ein. „Wir können uns beim Veranstalter nur entschuldigen“, sagt Vorländer.

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Bitte um Verständnis

Zugleich bittet Vorländer aber auch um Verständnis. Man hätte einfach keine ausreichende Zahl an Spielern zusammenbekommen. Geplant war, die parallel gelaufene Iserlohner Stadtmeisterschaft, auf die die Hennener auch in der Vergangenheit schon die Priorität gelegt haben, mit der ersten Mannschaft zu bestreiten. Ein Mix aus erster und zweiter Mannschaft sollte die Schwerter Titelkämpfe bestreiten, was am ersten Turniertag ja auch der Fall war. Die Spieler der „Zweiten“ waren dann anschließend noch beim Brennholz-Cup gefordert. „Durch den Brennholz-Cup wurde es in diesem Jahr extrem. Einige Spieler von uns waren zwölf Stunden in der Halle“, erklärt Vorländer. Aufgrund dieser offenbar zu hohen Belastung habe man dann am Sonntag keine Mannschaft mehr für das letzte Spiel in Schwerte stellen können.

Wie man künftig beim SC Hennen mit dieser Konstellation der parallel stattfindenden Stadtmeisterschaften umgeht, ist noch offen. „Wir werden uns Gedanken machen“, verspricht Marco Vorländer. Schon am Sonntagmorgen hatte Marvin Horn, Sportlicher Leiter der „Zebras“, im Zusammenhang mit der Absage mitgeteilt: „Wir werden das Thema intern diskutieren und gegebenenfalls daraus Konsequenzen ziehen – in welche Richtung auch immer.“

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Erfahrene Neuzugänge

Während die „Zebras“ sich mit dem Nichtantreten nicht mit Ruhm bekleckert haben, gibt es in personeller Hinsicht aber auch positive Nachrichten: Denn die Hennener können gleich vier Winter-Neuzugänge präsentieren, mit denen es ab 16. Februar in den zweiten Teil der Bezirksliga-Saison geht. Neben dem vom FC Iserlohn gekommenen Nils Cala, der schon im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den SC Berchum/Garenfeld (2:0) einen erfolgreiches Debüt für den SC Hennen feierte, sind dies:

Vincent Kemper: Der Bruder von Nils Kemper, der beim SC Hennen in der „Zweiten“ spielt, kommt von Borussia Dröschede. Der 21-jährigen Abwehrspieler kommt vom FC Borussia Dröschede, für den er auch Einsätze in der Landesliga hatte.

Cagdas Yetim (Jahrgang 1993) ist Mittelfeldspieler und wechselt vom ETuS/DJK Schwerte nach Hennen.

Ersin Üstün (Jahrgang 1988) ist ebenfalls ein Mittelfeldspieler. Er wechselt vom Ligakonkurrenten SSV Hagen ins Naturstadion.

„Wir haben bei den Neuzugängen unser Augenmerk auf Erfahrung gelegt, denn der doch recht jungen Mannschaft fehlte es in der Hinrunde hin und wieder an der nötigen Ruhe und Abgeklärtheit“, meint Vorländer.

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