"Eine WM mit 48 Mannschaften halte ich für..."

Fußball: Umfrage unter Trainern

Es ist beschlossene Sache: Ab 2026 soll die Fußball-Weltmeisterschaft mit 48 Mannschaften ausgetragen werden. Wir haben bei den heimischen Fußballtrainern nachgefragt, was sie davon halten und haben sie gebeten, folgenden Satz zu ergänzen: „Eine WM mit 48 Mannschaften halte ich für...“

SCHWERTE

11.01.2017, 12:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erik Durm, (l-r) Mats Hummels and Matthias Ginter haben sich mit dem deutschen Team den WM-Titel 2014 in einem 32er-Feld gesichert. 2026 treten insgesamt 48 Mannschaften an.

Erik Durm, (l-r) Mats Hummels and Matthias Ginter haben sich mit dem deutschen Team den WM-Titel 2014 in einem 32er-Feld gesichert. 2026 treten insgesamt 48 Mannschaften an.

Die Führung des Weltfußballverbandes Fifa mit Gianni Infantino an der Spitze hat die umstrittene Aufstockung der WM-Teilnehmerzahl auf 48 Mannschaften ab 2026 entschieden. Wir haben die heimischen Fußballlehrer gefragt, was sie davon halten. 

In unserer Fotostrecke erfahren Sie, wie die Trainer den Satz "Eine WM mit 48 Mannschaften halte ich für..." ergänzen.

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Das sagen die heimsichen Trainer zu einer WM mit 48 Teams

Es ist beschlossene Sache: Ab 2026 soll die Fußball-Weltmeisterschaft mit 48 Mannschaften ausgetragen werden. Wir haben bei den heimischen Fußballtrainern nachgefragt, was sie davon halten und in unserer Fotostrecke erfahren Sie, wie sie den Satz "Eine WM mit 48 Mannschaften halte ich für..." ergänzen.
11.01.2017
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André Haberschuss (ETuS/DJK Schwerte): „... überflüssig, weil das Leistungsgefälle und die Beanspruchung der Nationalspieler zu groß ist. Aber so hätte Holland ja auch mal wieder eine Chance, bei einem großen Turnier dabei zu sein.“© Foto: Bernd Paulitschke
Detlev Brockhaus (SG Eintracht Ergste): „... völlig überzogen. Wenn ich heute die Fernbedienung in die Hand nehme, läuft auf jedem dritten Kanal Fußball. Die Live-Übertragungen werden überstrapaziert. Was mich aber noch viel mehr ärgert – und das sage ich als Fußballer: Ich finde es unglaublich, dass man von der Handball-WM nichts im Fernsehen sieht. Ich würde mir wünschen, dass die Sender mehr Geld für die Übertragungsrechte anderer Sportarten in die Hand nehmen.“© Foto: Manuela Schwerte
Thomas Wotzlawski (Geisecker SV): „...zunächst für total uninteressant, weil schon die künstlich aufgeblähten Wettbewerbe der Champions- und Europa-League mit zum Teil exotischen Mannschaften in der Gruppenphase ihren Reiz verloren haben. Erst ab der K.o.-Phase wird es erträglicher und spannender, was bei der Weltmeisterschaft 2026 nicht anders sein dürfte.“© Foto: Bernd Paulitschke
Georgios Tatsis (TuS Holzen-Sommerberg): „... nicht gut, weil es dann nicht mehr um Spitzensport geht, sondern eher um Breitensport.“© Foto: Bernd Paulitschke
Jörg Silberbach (VfL Schwerte): „...zwar für nicht so toll wie das spannende Format mit 32 Mannschaften, aber andererseits auch toll für die kleineren Nationen. So haben mehr Spieler die Möglichkeit, an diesem fantastischen Event teilzunehmen.“© Foto: Manuela Schwerte
Sebastian Grundmann (rechts, VfB Westhofen): „... ein sehr schlechtes Zeichen für die Entwicklung des Fußballs, weil es eine rein kommerzielle Entscheidung ist und die Attraktivität des Turniers darunter leiden wird.“© Foto: Bernd Paulitschke
Dieter Iske (hinten, SC Berchum/Garenfeld): „... viel zu umfangreich. Ich denke, die Qualität der Spiele wird unter der Aufstockung leiden. Es wird zu viele Spiele zwischen kleinen und großen Mannschaften geben, bei denen der Leistungsunterschied zu groß ist. Das nimmt der Weltmeisterschaft ihren Reiz.“© Foto: Bernd Paulitschke
Joel Ahrens (Holzpfosten Schwerte 05): „... schwierig, weil der Wettbewerb einfach zu langatmig wird, de facto nichts Besonderes mehr ist und zudem die Belastung für die Spieler noch höher ist. Und wie das Ganze logistisch zu bewerkstelligen ist, gerade im Hinblick auf die massiven heutigen Sicherheitsvorkehrungen, ist ebenfalls zu hinterfragen.“© Foto: Bernd Paulitschke
Kevin Hines (Mitte, SC Hennen): „... totalen Quatsch, weil es jetzt schon eine Fußball-Übersättigung gibt. Unter dieser kommerziellen Entscheidung leidet die Qualität und die Besonderheit einer Weltmeisterschaft. Es wird viele langweilige Spiele geben.“© Foto: Bernd Paulitschke
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