Einspruch gegen die Spielwertung - darum hofft Geisecker SV auf ein Wiederholungsspiel

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Das Bezirksliga-Spiel gegen TSK Hohenlimburg hat der Geisecker SV am Sonntag mit 1:2 verloren. Aber das letzte Wort ist mit dieser Niederlage möglicherweise noch nicht gesprochen.

Geisecke

, 26.08.2019, 18:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Fußball-Bezirksligist Geisecker SV hat Protest gegen die Wertung der 1:2-Heimniederlage gegen TSK Hohenlimburg vom vergangenen Sonntag eingelegt. Die „Kleeblätter“ hoffen auf ein Wiederholungsspiel und sehen gute Chancen für eine Neuauflage der Partie.

Schiedsrichter verweigert Schäfers Einwechslung

Thomas Redel, Sportlicher Leiter des Geisecker SV, erklärt den Grund des Protestes: Zur zweiten Halbzeit wollte Trainer Thomas Wotzlawski den Spieler Lukas Schäfer ins Spiel bringen, dessen Einwechslung der Schiedsrichter Adrian Wilczek (Lüdenscheid) aber nicht zugelassen habe.

Schäfer stand im elektronischen Spielbericht nicht auf der Liste der Ergänzungsspieler, weil erst kurz vor Spielbeginn feststand, dass er dabei sein kann. „Die Liste war voll. Aber es gibt keine Begrenzung, wieviele Spieler im Kader stehen dürfen. Jeder, der die Spielberechtigung hat, darf auch eingesetzt werden. Wenn jemand zum Einsatz kommen soll, der nicht auf der Liste steht, sagt man dem Schiedsrichter einfach Bescheid. Er fügt den Spieler dann nach dem Spiel hinzu und nimmt einen anderen Spieler heraus, der nicht zum Einsatz gekommen ist. Das ist nichts Außergewöhnliches, sondern ein ganz normaler Vorgang“, erklärt Redel.

Schlichte Begründung lautete: „Das geht nicht“

In diesem Falle aber habe der Unparteiische dem Spielerwechsel einen Riegel vorgeschoben. „Das geht nicht“ habe seine schlichte Begründung in der Halbzeit gelautet. Mit diesen Worten ließ er die Geisecker Verantwortlichen achselzuckend zurück. Um auf Nummer sicher zu gehen, verzichtete Trainer Wotzlawski daraufhin auf Schäfers eigentlich geplante Einwechslung.

Nach Rücksprache mit Staffelleiter Michael Krauthausen und dem Bezirksspruchkammer-Vorsitzenden Friedhelm Nagel habe man sich am Tag danach zu besagtem Einspruch gegen die Spielwertung entschlossen, so Redel. „Weil es ein eindeutiger Regelverstoß ist.“

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