ETuS/DJK Schwerte - der FC Schalke 04 der Bezirksliga

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Für die Königsblauen gab es vor ein paar Wochen jede Menge Kritik nach der 0:8-Auftaktpleite bei den Bayern. Dem ETuS/DJK Schwerte ging es im Nachholspiel beim Königsborner SV nicht besser.

Schwerte

, 09.10.2020, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Donnerstagabend war es zwar nur Bezirksliga und nicht Bundesliga, doch die Pleite des ETuS/DJK Schwerte beim Königsborner SV im Nachholspiel mit dem identischen Ergebnis dürfte die ETuS/DJK-Fans kaum weniger schmerzen.

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Das galt auch für den Trainer. „Lass uns über das kommende Spiel sprechen, nicht mehr über Königsborn“, meinte André Haberschuss am Freitagnachmittag – der Coach der „Östlichen“ war restlos bedient. Er könne sich nicht erinnern, schon mal so hoch verloren zu haben, so Haberschuss, immerhin seit 2012 der Coach des ETuS/DJK.

Erst auf den letzten Drücker am Sportplatz

Es sei aber auch alles zusammengekommen, sagt Haberschuss. Mehrere Spieler seien aus beruflichen Gründen erst auf den letzten Drücker kurz vor Spielbeginn am Platz in Königsborn eingetroffen.

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Zudem standen mit Ayar, Yilmaz, Mühlhof und Felgner vier Offensivkräfte mit Startelf-Potenzial nicht zur Verfügung. Eine Entschuldigung für die Darbietung ihrer Teamkollegen könne dies aber nicht sein. „Nach dem 0:2 war das desolat – das muss man so deutlich sagen“, so Haberschuss.

Auch der Stromausfall hat den ETuS/DJK nicht gerettet

Obwohl es kurz vor der Halbzeit noch den dritten Gegentreffer gab, entstand in der Pause plötzlich neue Hoffnung. Denn wegen eines Stromausfalls war’s plötzlich stockduster in Königsborn – im Falle eines Spielabbruchs und einer Neuansetzung wären die Karten neu gemischt worden.

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Aber auch dazu kam es nicht. Das Flutlicht ging wieder an, Königsborn traf munter weiter und sorgte dafür, dass André Haberschuss die ganze Ohnmacht eines Trainers am Spielfeldrand erleben musste, wenn dann auch wirklich gar nichts mehr geht. „Irgendwann gingen die Köpfe runter, und dann machst du auch von draußen nichts mehr“, so Haberschuss – gut nur, dass schon am Sonntag das nächste Spiel auf dem Programm steht.

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