Für den Geisecker SV wird‘s stressig: Start in zwei Englische Wochen am Stück

Fußball-Bezirksliga

Kann der ETuS/DJK Schwerte den Abstiegsplatz verlassen? Schafft es der VfL Schwerte, seine Bilanz in den positiven Bereich zu bringen? Nur zwei von vielen Fragen zum 8. Spieltag.

Schwerte

, 27.09.2019, 18:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für den Geisecker SV wird‘s stressig: Start in zwei Englische Wochen am Stück

Patrick Filla und der Geisecker SV starten mit dem Auswärtsspiel beim FC Blau-Weiß Voerde in zwei Englische Wochen hintereinander. © Bernd Paulitschke

ETuS/DJK Schwerte - SSV Kalthof (Sonntag, 15.15 Uhr, EWG-Sportpark, Am Hohlen Weg)

Das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz als Folge der 0:2-Niederlage in Garenfeld sorgt bei Trainer André Haberschuss für keinen erhöhten Puls. „Wir lassen uns durch den momentanen Tabellenstand nicht unter Druck setzen. Es ist ja nicht so, dass wir wochenlang schlecht gespielt haben“, meint Haberschuss.

Lediglich an ein paar Stellschrauben müsse man drehen, sagt der Trainer und meint damit „das Herausspielen und Verwerten von Torchancen sowie das Verhalten auf dem Platz.“ In letzterer Hinsicht ist der Verein mit der Suspendierung der Spieler Mohammad, Schlage und Akgül tätig geworden, den Rest soll nun die Mannschaft gegen Kalthof besorgen.

ASSV Letmathe - VfL Schwerte (Sonntag, 15 Uhr, Waldstadion Letmathe, Schwerter Straße 60, 58642 Iserlohn)

Beim Tabellenviertletzten, scheint der VfL Schwerte vor einer machbaren Aufgabe zu stehen. „Wir haben uns in den vergangenen Wochen stabilisiert. Trotzdem müssen wir weiterhin in jedes Spiel mit Vollgas gehen“, lautet die Devise, die VfL-Trainer Dominik Buchwald ausgibt.

Der vor der Saison aus Letmathe gekommene Stürmer Till Nicolaßen könnte nach langer Verletzungspause gegen seinen Ex-Verein erstmals im Kader stehen.

Ansonsten herrsche personell „ein Kommen und Gehen“, so Buchwald. Torwart David Graudejus sowie Janis Dworak und Mert Aslan kehren zurück, dagegen sind Nils Berg (verletzt), Simon Ortiz (Studium) und David Sprungk (Urlaub) nicht dabei.

Blau-Weiß Voerde - Geisecker SV (Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz Tanneneck, Helkenberger Weg, 58256 Ennepetal)

Mit den Nachholspielen gegen Schwelm (2.10.) und Letmathe (10.10.) steht der Geisecker SV vor zwei Englischen Wochen am Stück. Zum Auftakt dieser intensiven Phase geht es auf den Rasenplatz nach Voerde. „Dort ist es immer schwierig. Wir sind auf einen offensivstarken Gegner eingestellt. Aber wenn wir die ersten 20, 25 Minuten überstehen, können wir sicherlich etwas mitnehmen“, meint Geiseckes Trainer Thomas Wotzlawski.

Weil Julian Boethin und Tim Borkenstein fehlen, muss Wotzlawski die Innenverteidigung umbauen.

VfB Schwelm - SC Berchum/Garenfeld (Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz Am Brunnen, Hauptstraße 156, 58332 Schwelm)

Dass Gastgeber Schwelm mit je zwei Siegen, Unentschieden und Niederlagen nur auf dem zehnten Tabellenplatz zu finden ist, hat für den Berchum/Garenfelder Trainer Fabian Kampmann nichts zu sagen.

„Schwelm hatte ein richtig schweres Auftaktprogramm und hat schon fast gegen alle guten Mannschaften der Liga gespielt. Ich halte die Schwelmer für richtig stark“, warnt der Coach des Tabellenführers. Bis auf den immer noch verletzten Alexander Rüster kann Kampmann aus dem Vollen schöpfen.

FC Wetter - SC Hennen (Sonntag, 15 Uhr, Harkortberg 1, 58300 Wetter)

Nach zwei sieglosen Spielen ist der SC Hennen mal wieder an der Reihe, drei Punkte zu holen – meint zumindest Trainer Holger Stemmann. „Wir haben zuletzt nicht voll gepunktet. Es wäre schön, wenn uns dies in Wetter mal wieder gelingen würde“, sagt der „Zebra“-Trainer.

Der gastgebende Landesliga-Absteiger steht zwar nur auf Platz zwölf und damit drei Ränge hinter Hennen, hat aber am vergangenen Sonntag mit dem 6:0 beim SSV Hagen den ersten Saisonsieg eingefahren. Zudem steht auf Hennener Seite nicht die Bestbesetzung zur Verfügung, denn die Rudzinski-Brüder (privat) verhindert, Julian Wanzke (Urlaub), Nick Weinrich und Moritz Batze (verletzt) fallen aus. Und die Fragezeichen, die Stemmann am Freitagmittag hinter die angeschlagenen Claudio Ferreira, Marlon Struck, Moritz Hupach und Nils Krafczyk setzte, „sollten sich zumindest nicht alle ins Negative verschieben“, so der Hennener Trainer.

Lesen Sie jetzt