Geisecker SV gegen ETuS/DJK Schwerte im Derby und noch ein Neuer für SC Berchum/Garenfeld

hzFußball-Bezirksliga

Das Lokalduell der beiden Bezirksliga-„Dinos“ aus dem Osten unserer Stadt prägt aus Schwerter Sicht den 19. Spieltag der Fußball-Bezirksliga 6.

Schwerte

, 28.02.2020, 18:14 Uhr / Lesedauer: 2 min

Geisecker SV - ETuS/DJK Schwerte (Sonntag, 15.15 Uhr, KS-Logistic-Sportanlage, Buschkampweg)

Mit dem Auto braucht man keine fünf Minuten. Auf dem Fahrrad sind es knapp zehn. Und auch zu Fuß ist man in 25 Minuten schnell am jeweils anderen Platz. Gerade mal 1,9 Kilometer trennen die Sportplätze des Geisecker SV und des ETuS/DJK Schwerte. Eine kurze Distanz mit großer Brisanz.

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Denn neben dem Klassiker zwischen ETuS/DJK und VfL Schwerte ruft das Ost-Derby noch die größten Lokalduell-Gefühle in der Ruhrstadt hervor.

Einer der Geisecker Protagonisten wird diesmal jedoch nicht dabei sein können: Thomas Wotzlawski, Trainer der „Kleeblätter“, liegt flach und wird aller Voraussicht nach nicht vor Ort sein.

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Sein Co-Trainer Dirk Goldschmidt sagt: „Wie immer, wird die Tagesform in diesem Derby entscheiden – man kennt sich eben. ETuS scheint gut in Form, aber wir sind auch gut drauf und wollen den Schwung des Pokalspiels mitnehmen“, sagt Goldschmidt.

Zur Erinnerung: Am Dienstag hatten die „Kleeblätter“ den Westfalenligisten FC Iserlohn im Elfmeterschießen aus dem Kreispokal gekickt.

„Geisecke spielt eine richtig, richtig starke Saison“, lobt ETuS/DJK-Trainer André Haberschuss. Dasselbe könnte er auch von seiner Mannschaft behaupten – wenn die Saison erst vor neun Spieltagen begonnen hätte.

Denn in diesem Zeitraum holte der ETuS/DJK zuletzt 22 von 27 Punkten – ein Top-Wert. „Wir haben jetzt ein besonderes Selbstbewusstsein und wollen unsere Serie beibehalten“, sagt Haberschuss. „Die Jungs wissen, worauf es ankommt. Die muss ich gar nicht besonders einstellen.“ Ost-Derby eben.

VfL Schwerte - TSK Hohenlimburg (Sonntag, 15.15 Uhr, Stadion Schützenhof)

Der 1. September war für den VfL Schwerte der bisher bitterste Sonntag der Saison: Seinerzeit am vierten Spieltag krachte es eine 1:5-Niederlage beim TSK Hohenlimburg.

„Das war desolat und mit Abstand die schlechteste Saisonleistung“, erinnert sich VfL-Trainer Dominik Buchwald an die höchste Saisonniederlage. Doch mittlerweile steht Hohenlimburg drei Punkte und drei Plätze hinter dem Tabellenachten VfL Schwerte.

Buchwald will den Fokus erneut aufs Verteidigen legen: „Die Basis wird sein, dass wir hinten gut stehen, um Hohenlimburgs starke Offensivkräfte in den Griff zu bekommen. Wenn wir eine Top-Leistung bringen, können wir gewinnen“, meint der Trainer.

Kai Hintzke, Luca Prause, David Sprungk und Robin Heuft fallen allerdings aus.

SC Hennen - SSV Kalthof (Sonntag, 15 Uhr, Naturstadion Hennen)

Am vergangenen Spieltag war das Spiel des SSV Kalthof gegen Berchum/Garenfeld wegen des Orkantiefs Victoria gar nicht erst angepfiffen worden.

In Letmathe dürfte das Durchatmen des SC Hennen nach Abpfiff dagegen sturmreife Windstärke erreicht haben. Im ganz wichtigen Duell gegen den ASSV hat sich Hennen mit einem 2:0 von der Abstiegszone erst einmal deutlich abgesetzt.

Erst einmal. Denn: „Obwohl der Sieg unserer Seele guttat, sind wir auf gar keinen Fall durch“, warnt Trainer Holger Stemmann, der auch vor Kalthof mächtig Respekt hat.

„Das war für mich eine der spielstärksten Mannschaften der Hinrunde“, erinnert er sich ans 0:2 im Hinspiel gegen den jetzigen Tabellenfünften.

Am Sonntag muss Hennen Julian Wanzke, Dominik Essmann, Michael Weigelt und Brian Prince verzichten.

SC Berchum/Garenfeld - SSV Hagen (Sonntag, 15.15 Uhr, Waldstadion Garenfeld, Neuer Mühlenweg)

Es ist eine Partie der absoluten Gegensätze. Ligabestwert weist der Tabellenzweite Berchum/Garenfeld sowohl bei den geschossenen Toren (59) als auch den kassierten Treffern (16) auf.

Die beiden schlechtesten Werte hat das Schlusslicht SSV Hagen, dem schon 13 Punkte zum ersten Nichtabstiegsplatz fehlen: Erst 20 eigene Treffer, schon 80 Gegentore.

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Und dann ist da noch die Personalie des Hagener Trainers: Dieter Iske, seit Mitte September der SSV-Trainer, kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Iske trainierte die Berchum/Garenfelder dreieinhalb Jahre, ehe er zu Beginn dieser Saison von Fabian Kampmann abgelöst wurde.

Dieser lässt durchaus Respekt vor dem Schlusslicht erkennen: „Wir erwarten einen gut strukturierten Gegner“, sagt Kampmann.

Der SC Berchum/Garenfeld vermeldet den sechsten Neuzugang für die kommende Saison: Torwart Lukas Leuchtmann (19) kehrt ins Garenfelder Waldstadion zurück. Leuchtmann war für die Berchum/Garenfelder drei Jahre in der Jugend aktiv, ehe er zur A-Jugend des Kirchhörder SC in die Bezirksliga wechselte. In der aktuellen Saison, seinem ersten Seniorenjahr, gehört er zum Kirchhörder Landesliga-Kader, kam dort aber nie richtig zum Zuge.
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