Hochbetrieb auf Gut Kückshausen - deshalb lohnt sich ein Besuch des Reitturniers

Sommerreitturnier

Mehrere hundert Meter lange Autoschlangen entlang der Syburger Straße und jede Menge Pferdeanhänger werden das Bild der Anlage Braß prägen - das jährliche Großereignis steht vor der Tür.

Schwerte

, 25.06.2019 / Lesedauer: 3 min
Hochbetrieb auf Gut Kückshausen - deshalb lohnt sich ein Besuch des Reitturniers

Bei der Vorbereitung des großen Turniers auf Gut Kückshausen können sich die Verantwortlichen des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Schwerte auf die Unterstützung vieler fleißiger Helfer verlassen. © Michael Dötsch

Denn von einer ansprechenden Zuschauerresonanz ist ebenso auszugehen wie von der beachtlichen Zahl an Aktiven – warum sollte es diesmal anders sein als in den Jahren zuvor?

Vor dem Turnier haben wir uns mit Jan-Dirk Braß, Sportwart des Schwerter Reitvereins, unterhalten und die wichtigsten Dinge rund um das dreitägige Turnier thematisiert.

In welcher Größenordnung wird sich das Turnier bewegen?

„Wir haben gut 1650 Startplätze vergeben und erwarten rund 720 Reiter und 1550 Pferde“, nennt Jan-Dirk Braß die relevanten Zahlen. Damit bewegt man sich im Bereich der Vorjahre.

Was ist in diesem Jahr neu im Vergleich zu den vergangenen Jahren?

Erstmals auf Gut Kückshausen gibt es zum sportlichen Abschluss des Freitags ein „Klassentreffen“ zu sehen. Dabei handelt es sich um eine Mannschaftsspringprüfung, in der Reiter unterschiedlicher Leistungskategorien und auch unterschiedlichen Alters – vom Kind bis zum Routinier – ein Team bilden. Zudem gibt es laut Braß mehr so genannte Kleinprüfungen (E-Dressur und E-Springen) als in den Vorjahren, bei denen auch Nachwuchsreiter aus dem eigenen Verein stark vertreten sein werden.

„Entgegen dem allgemein rückläufigen Trend sind wir in diesem Bereich sehr gut aufgestellt“, sagt Braß.

Was sind die sportlichen Höhepunkte des Turniers?

Ganz sicher die beiden Zwei-Sterne-Konkurrenzen der schweren Kategorie S in der Dressur (Sonntag ab 13 Uhr) sowie im Springen (als letzte Prüfung des Turniers am Sonntag ab 16 Uhr).

Nehmen an diesen Zwei-Sterne-Prüfungen auch heimische Reiter teil?

Ja. Springreiter Jan-Philipp Braß freut sich auf ein anspruchsvolles „Heimspiel“, während Heidi Braun und Ursula Koert-Kramer in der Dressur versuchen werden, sich für das Finale dieser hochwertigen Konkurrenz zu qualifizieren.

Wie hoch ist der Promi-Faktor im Teilnehmerfeld?

Ein paar klangvolle Namen sind dabei. So haben Max und Gerrit Nieberg, ambitionierte Söhne des Olympiasiegers Lars Nieberg, gemeldet. Auch Markus Merschformann, Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, und Karl Brocks, Bundestrainer der Pony-Springreiter, werden an den Start gehen.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Er ist an drei Tagen prall gefüllt. Der Start der jeweils ersten Prüfungen des Tages ist am Freitag für 8 Uhr, am Samstag für 7.30 Uhr und am Sonntag für 8 Uhr terminiert.

Ist der ZRFV Schwerte für das Turnier gerüstet?

Ein klares Ja. Die Vorbereitungen, bei denen sich die Verantwortlichen auf die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Mitglieder verlassen können, laufen seit Tagen auf Hochtouren. „Vieles hat sich da mittlerweile eingespielt und ist Routine“, sagt Jan- Dirk Braß. So wird sich die Anlage gut präpariert und festlich geschmückt präsentieren – Letzteres nicht zuletzt wegen der großzügigen Sachspenden des Blumenhändlers Risse. Dieser wird den Blumenschmuck nach Turnierende übrigens zu Gunsten der Schwerter Hospizinitiative versteigern.

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