Holzpfosten fahren mit einem Miniteam zum Tabellennachbarn nach Bielefeld

Futsalliga West

Jede Menge Ausfälle beim Tabellendritten. Und auf den FC Schwerte wartet gegen die Spitzenmannschaft Sennestadt eine Herkulesaufgabe.

Schwerte

, 14.02.2019 / Lesedauer: 2 min
Holzpfosten fahren mit einem Miniteam zum Tabellennachbarn nach Bielefeld

Lukas Beßlich (li.), hier gegen Wuppertal, ist mit den Holzpfosten beim offensivstarken Tabellennachbarn in Bielefeld zu Gast. © Manuela Schwerte

Jeweils mit einem Gegner aus Ostwestfalen haben es die Schwerter Teams am Samstag in der Futsalliga West zu tun.

Black Panthers Bielefeld - Holzpfosten Schwerte (Samstag, 14 Uhr, Carl-Severing-Berufskolleg, Heeper Straße 99, 33607 Bielefeld)

Im Duell zweier Tabellennachbarn wollen die „Pfosten“ als Tabellendritter die zwei Punkte hinter ihnen platzierten Bielefelder auf Distanz halten. Aber Vorsicht: Die Bielefelder haben Offensiv-Power zu bieten. Mit 88 Saisontoren in 12 Spielen – das macht mehr als sieben Treffer im Schnitt – haben sie nach Tabellenführer Köln (92) die zweitmeisten Tore geschossen.

Das Hinspiel aber gewannen die Schwerter mit 6:5 nach 3:5-Rückstand. Als Vierfach-Torschütze glänzte damals der heutige Spielertrainer Nils Klems, der vor dem Rückspiel allerdings den Personalnotstand ausruft: „Wir sind geplagt von Verletzungen, Krankheiten und urlaubsbedingten Ausfällen“, sagt Klems, der auf gerade mal sechs Feldspieler kommt. So fallen unter anderem Stammtorwart Benjamin Krause sowie Florian Kliegel, Marc Nebgen und Chris Rous aus. Trotzdem sei es das Ziel, den dritten Platz beim Tabellennachbarn zu behaupten, so Klems.

FC Schwerte - MCH Futsal Club Sennestadt (Samstag, 13 Uhr, FBG-Sporthalle, Appelhof 1a)

Als punktloses Schlusslicht steht der FC Schwerte trotz des Heimvorteils vor einer Herkulesaufgabe. Denn die Sennestädter sind amtierender Westdeutscher Meister und dürften eine Nummer zu groß sein für die Mannschaft von Trainer Dennis Kirsch. Allerdings schwächelte Sennestadt zuletzt ein bisschen und wirkt im neuen Kalenderjahr noch nicht so souverän wie zu Beginn der Saison – ein kleines Hoffnungsschimmer für den FC Schwerte? „Eher nicht“, meint Kirsch. Viel mehr gehe es darum, nach dem Spiel erhobenen Hauptes aus der Halle gehen zu können.

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