HVE Villigst-Ergste erneut vor schwerem Spiel, HSG Schwerte/Westhofen beim HVE-Bezwinger

Handball

Hat die zweite Saisonniederlage bei der HVE Villigst-Ergste Spuren hinterlassen? Und kann die HSG Schwerte/Westhofen bei der Mannschaft bestehen, die am Sonntag die HVE bezwungen hat?

Schwerte

, 06.03.2020, 18:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Johannes Stolina, hier gegen den TuS Volmetal 2, ist zwar gesundheitlich etwas angeschlagen, wird aber wohl für die HVE Villigst-Ergste bei der SG Ruhrtal auflaufen können.

Johannes Stolina, hier gegen den TuS Volmetal 2, ist zwar gesundheitlich etwas angeschlagen, wird aber wohl für die HVE Villigst-Ergste bei der SG Ruhrtal auflaufen können. © Bernd Paulitschke

Dies sind zwei Fragen, die am 19. Spieltag der Handball-Landesliga 4 an diesem wochenende auf eine Antwort warten.

Landesliga

SG Ruhrtal - HVE Villigst-Ergste (Samstag, 19.30 Uhr, Ruhrtalhalle, In den Oeren, 59823 Arnsberg-Oeventrop)

Bei allem Frust über die ärgerliche 23:24 des vergangenen Sonntags in Voerde macht der Villigst-Ergster Coach Thorsten Stange nicht den Eindruck eines sonderlich geknickten Trainers.

„Es gibt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir stehen nach wie oben und haben alles in eigener Hand“, sagt Stange vor der nächsten unangenehmen Auswärtsaufgabe, die seinen Schützlingen beim Tabellenelften bevorsteht. Denn die enge und harzfreie Sporthalle in Oeventrop, in der die SG Ruhrtal den Spitzenreiter erwartet, gilt gemeinhin in der Liga als heißes Pflaster.

In gesundheitlicher Hinsicht gibt es bei den Villigst-Ergstern zwar das eine oder andere Zipperlein, „aber wir sind breit aufgestellt“, sagt Stange.

TG Voerde - HSG Schwerte/Westhofen (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Reichenbach, Peddinghausstraße 17, 58256 Ennepetal)

Die Partien gegen die TG Voerde sind für einen Schwerter Spieler immer etwas Besonderes: Denn Nico Paukstadt trifft mit seinen Teamkollegen der HSG auf die Mannschaft, bei der sein Vater Karl-Heinz auf der Trainerbank sitzt.

Dass dieser das HSG-Team ganz gut kennt, macht die Sache aus Schwerter Sicht bestimmt nicht einfacher.

„Aber nicht nur deshalb wird es für uns ein schweres Spiel. Voerde hat eine richtig gute Mannschaft und hat zudem in seiner harzfreien Halle einen echten Heimvorteil“, meint Mischa Quass.

Der HSG-Trainer hat zwar in dieser Woche harzfrei trainieren lassen, doch echte Freunde des Spiels ohne Haftmittel werden Spieler wie Toni Mrcela oder Alexandr Denissov in diesem Handballerleben ganz sicher nicht mehr.

Ausfälle für das Familienduell in Voerde haben die Schwerter nach dem Stand der Dinge vom Freitag nicht zu beklagen.

Bezirksliga

TV Arnsberg - HVE Villigst-Ergste 2 (Samstag, 19.30 Uhr, Rundturnhalle, Promenade 12, 59821 Arnsberg)

In der Arnsberger Rundturnhalle versucht die Zweitvertretung der HVE Villigst-Ergste am Samstagabend beim Tabellenachten, ihre Lage im Abstiegskampf zu verbessern.

Nachdem er das unglücklich mit 20:23 verlorene Hinspiel bis kurz vor Schluss offen halten konnte, macht sich der Tabellenvorletzte nicht ohne Hoffnungen auf den Weg ins Sauerland.

Frauen-Verbandsliga

HSG Schwerte/Westhofen - HSG Hohenlimburg (Samstag, 19 Uhr, FBG-Sporthalle, Appelhof 1a)

Gegen den abstiegsgefährdeten Ortsnachbarn, der als Tabellenviertletzter nach Schwerte kommt, unternehmen die Schwerter Verbandsliga-Frauen den nächsten Versuch, ihre kuriose Sieg-Niederlage-Serie zu durchbrechen.

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Doch Trainer Mischa Quass warnt davor, einen doppelten Punktgewinn als Selbstverständlichkeit zu betrachten. Zum einen hat es im Laufe der Saison schon jede Menge überraschende Ergebnisse in der Verbandsliga gegeben, zum anderen gab es auf Hohenlimburger Seite in dieser Woche einen Trainerwechsel, der neue Kräfte freisetzen könnte.

Frauen-Landesliga

HV Sundern - HVE Villigst-Ergste (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Berliner Straße, 59846 Sundern)

Vor dem Gastspiel beim Tabellendrittletzten haben die Villigst-Ergsterinnen ein Torwartproblem. Sophie Stainert und Lesley Schwederski sind beide verletzt. Die zweite Mannschaft, die noch Aufstiegsambitionen hat, will Trainer Dino Tönnies nur ungerne schwächen.

So wird die erst 16-jährige Lotte Kaup in den Landesliga-Kader aufrücken und mit Anna Schaffer das Gespann in Sundern bilden. „Vor dem Hintergrund der Torwartproblematik relativieren sich unsere Ziele für das Spiel“, meint Tönnies.

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