Kreispokal-Gegner eines treffsicheren A-Ligisten kommt aus einer Corona-Quarantäne

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Mittwochabend, erste Runde des Kreispokals: Ein heimischer Verein empfängt einen Klub, der nach zweiwöchiger Corona-Quarantäne erstmals wieder am Ball ist.

Holzen

, 06.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn am Mittwochabend das Flutlicht angeht, kommt es im Erstrundenspiel des Kreispokals zu einem Aufeinandertreffen zweier Fußball-A-Ligisten. Das Auswärtsteam kommt aus einer coronabedingten Zwangspause.

In der Meisterschaftssaison der Dortmunder Fußball-Kreisliga A1 präsentierte sich der TuS Holzen-Sommerberg zuletzt in Torlaune. Mit 9:3 behielten die Holzener am vergangenen Sonntag bei der Zweitvertretung des BSV Schüren die Oberhand. Ob sich der TuS im Kreispokal ähnlich treffsicher präsentiert? Diese Frage wird am Mittwochabend beantwortet.

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TuS Holzen-Sommerberg - SV Preußen Lünen (Mittwoch, 19 Uhr, Eintrachtstadion)

Im Erstrundenspiel des Kreispokalwettbewerbs erwarten die Holzener mit dem SV Preußen Lünen eine Mannschaft, die in der Parallelstaffel am Ball ist und die auf einen bescheidenen Saisonstart zurückblickt. Drei Spiele haben die Lüner bisher erst absolviert, nur eines davon haben sie gewonnen. Damit stehen die Preußen auf dem drittletzten Tabellenplatz der Kreisliga A2.

Dustin Pfeiffer (re.) spielt im Kreispokal mit dem TuS Holzen-Sommerberg gegen den SV Preußen Lünen.

Dustin Pfeiffer (re.) spielt im Kreispokal mit dem TuS Holzen-Sommerberg gegen den SV Preußen Lünen. © Bernd Paulitschke

Arne Werner: „Wir spielen Fußball, um zu gewinnen“

Arne Werner, Trainer des TuS Holzen-Sommerberg, sagt das, was viele Trainer vor einem Pokalspiel sagen: „Wir spielen Fußball, um zu gewinnen. Deshalb werden wir auch dieses Spiel ernst nehmen. Wir werden aber durchrotieren, sodass einige Spieler zum Einsatz kommen werden, die bisher in der Saison noch nicht so viel gespielt haben. Trotzdem wird eine Mannschaft auflaufen, die das Spiel zu hundert Prozent gewinnen will“, sagt Werner.

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Und wenn es dann wieder neun Tore seiner Schützlinge werden, hätte der Holzener Coach ganz sicher nichts dagegen.

Für den Gegner ist die Pokalpartie übrigens keine gewöhnliche: Spieler und Verantwortliche des SV Preußen Lünen durften erst am Montag ihre Häuser und Wohnungen wieder verlassen - die zweiwöchige Quarantäne, die wegen eines Coronafalls innerhalb der ersten Mannschaft, verordnet war, ist vorüber. So sieht Preußen-Trainer Stefan Urban das Pokalspiel zwiegespalten. Eigentlich hätte er gerne auf das Pokalspiel verzichtet. „Aber nachdem wir jetzt mit Corona in Kontakt kamen, ist das schon etwas anderes“, sagt Urban.

Abschenken werde der SV Preußen die Partie aber definitiv nicht, sagt der Trainer: „Von dem, was wir zur Verfügung haben, da wird auch das Beste spielen.“

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