Mit Lothar Huber soll sich beim VfB Westhofen nicht nur der sportliche Bereich entwickeln

hzFußball-Kreisliga A

Die Führungsriege des VfB Westhofen arbeitet an der Modernisierung und Umstrukturierung des Vereins. Und dann ist da noch der Wunsch nach einem neuen Kunstrasen.

Westhofen

, 27.01.2020, 18:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass Lothar Huber zur nächsten Saison beim VfB Westhofen in der Fußball-Kreisliga A als Trainer einsteigt, darf man als echten Coup der Westhofener Verantwortlichen werten.

Mit dem ebenso routinierten wie renommierten Coach an der Seitenlinie soll es in sportlicher Hinsicht bergauf gehen beim VfB.

Das Umfeld soll gehobenen Ansprüchen genügen

Aber darüber hinaus will die Vereinsführung dafür sorgen, dass auch das Umfeld künftig gehobenen Ansprüchen genügt. „Wir wollen weiter an der Umstrukturierung und Modernisierung des Vereins arbeiten, die wir uns anlässlich des 100-jährigen Bestehens im vergangenen Jahr auf die Fahnen geschrieben haben“, sagt Vereinspräsident Jürgen Rump.

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Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Holger Lennartz präsentierte Rump die geplanten Maßnahmen der Vereinsführung.

Drei-Säulen-Modell

In Form eines Drei-Säulen-Modells zeigten die beiden auf, wie sich der VfB Westhofen entwickeln soll: Säule 1 ist der fußballerische Bereich, der in der Verantwortung des Sportlichen Leiters Leonard Gashi liegt.

Dieser bekennt sich zu den ambitionierten Zielen – möglichst kurz-, auf jeden Fall aber mittelfristig wollen die Westhofener aufsteigen, wobei die Bezirksliga nicht das Ende der Fahnenstange sein muss.

Potenzielle Neuzugänge kontaktieren Rump

Durch Lothar Hubers Verpflichtung ist der VfB offenbar stärker in den Fokus gerückt. Schon am Freitagnachmittag, als die Trainerpersonalie erst ein paar Stunden öffentlich war, hätten sich zahlreiche potenzielle Neuzugänge bei ihm gemeldet, sagt Jürgen Rump. „Irgendwann hab‘ ich mein Handy abgestellt“, so der Vereins-Chef.

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Die zweite Säule des Modells liegt im Zuständigkeitsbereich von Holger Lennartz: Finanzen und Sponsoring. Logisch, dass das Umsetzen der ehrgeizigen Pläne nicht zum Nulltarif zu haben ist. Die Konsequenz daraus: „Wir wollen das Sponsorentum ausbauen“, erklärt Lennartz.

„Backstage 2020“ - ein Projekt für die Sponsoren

An Ideen mangelt es offenbar nicht. „Backstage 2020“ nennen die Westhofener das Projekt, mit dem man auf die Gönner und Geldgeber zugehen will. Ziel sei es, einen größeren Pool an Sponsoren aufzubauen, sagt Lennartz.

Diese könnten sich dann zum Beispiel auf einer LED-Videowand wiederfinden, die die Westhofener anschaffen und auf der Sportplatzanlage installieren wollen.

Zudem kündigt Lennartz Gespräche mit der Stadt Schwerte zu einer neuen Kunstrasenfläche für die GWG-Schwerte-Arena an der Wasserstraße an. Der aktuelle Belag, der 2003 verlegt worden ist, ist in die Jahre gekommen. „In der Größenordnung 2021/22“, so Lennartz, werde eine Renovierung fällig.

Eigenbeteiligung als wesentlicher Baustein

„Aber dabei wollen wir andere Wege gehen als es der VfL Schwerte und der TuS Wandhofen gerade tun“, sagt Lennartz. Ein hohes Maß an Eigenbeteiligung solle ein wesentlicher Baustein der Finanzierung werden.

Die dritte Säule im Konzept des VfB Westhofen bildet der Bereich „Image und Marketing“, dessen personelle Zuständigkeit noch nicht geklärt ist. „Da sind wir noch auf der Suche“, sagt Jürgen Rump.

Was aber nichts daran ändert, dass man den letzten Satz der offiziellen Bekanntmachung des Vereins zur Verpflichtung von Lothar Huber nur unterstreichen kann: „Man darf gespannt sein, was beim VfB Westhofen noch so alles passiert.“

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