Nach 0:2-Satzrückstand kommt der VV Schwerte zurück - und wie!

hzVolleyball-Oberliga

Was für ein Comeback! Mit 0:2-Sätzen lagen die Oberliga-Volleyballerinnen des VV Schwerte am Samstag in Datteln zurück. Doch am Ende herrschte ausgelassener Jubel im Schwerter Lager.

Schwerte

, 27.09.2020, 12:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn das VVS-Team drehte die umkämpfte und emotionale Partie noch zu seinen Gunsten. Mit einem Aufschlag-Ass zum 16:14 im fünften Satz setzte Jana Zedler den Schlusspunkt.

Der Start ins zweite Saisonspiel verlief aus Schwerter Sicht jedoch holprig. Annahmeprobleme waren nicht zu übersehen.

„In den ersten beiden Sätzen sind wir mit den Dattelner Aufschlägen nicht klargekommen – sie haben uns mürbe geschlagen“, musste Trainerin Sabine Rott feststellen.

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Die Folge: Mit 21:25 und 19:25 gingen die ersten beiden Durchgänge verloren.

Ab dem dritten Satz den Rhythmus gefunden

Doch mit Beginn des dritten Satzes fanden die Schwerterinnen ihren Rhythmus und schafften mit 25:22 und 25:19 den Satzausgleich.

Rückenwind für den Tiebreak gaben die beiden gewonnenen Sätze zunächst aber nicht, denn im entscheidenden fünften Satz ging Datteln mit 5:1 in Führung, die die Gastgeberinnen bis auf 8:3 ausbauten – die Felle schienen dem VVS davonzuschwimmen.

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Doch mit dem letzten Seitenwechsel kamen die Schwerterinnen zurück und profitierten dabei unter anderem auch von einem Aufstellungsfehler des Gegners. Ohnehin stockte der Spielfluss wegen zahlreicher Diskussionen mit dem Schiedsgericht.

VVS behält trotz vieler Unterbrechungen die Nerven

Aber trotz der vielen Unterbrechungen behielt das VVS-Team die Nerven und hatte nach mehr als zwei Stunden Spielzeit das bessere Ende für sich.

Anschließend lobte Trainerin Rott ihre Mannschaft als Kollektiv. Alle elf Spielerinnen kamen zum Einsatz, sodass jede von ihnen ihren Teil zum zweiten Saisonsieg beigetragen hat.

DJK Sportfreunde Datteln - VV Schwerte 2:3 (25:21, 25:19, 22:25, 19:25, 14:16)

Schwerte: Felina Bönninger, Lea Hagemeister, Malin Laubner, Janina Mester, Sarah Müller, Alina Westerhoff, Jana Zedler, Mareike Krafczyk, Charlotte Bichmann, Hannah Mohr, Lara Loose.

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