Nach dem Herrenteam steigen auch die Damen der Schwerter TS in die Bezirksliga ab

Basketball-Landesliga

Schon vor dem letzten Saisonspiel gegen Kaiserau stand fest, dass es für die Schwerterinnen zurück in die Bezirksliga geht. Und die STS-Herren verabschiedeten sich immerhin mit einem Sieg.

von Fabienne Aust

Schwerte

, 14.04.2019, 20:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nach dem Herrenteam steigen auch die Damen der Schwerter TS in die Bezirksliga ab

Inga Buschhaus (am Ball) und die Basketballerinnen der Schwerter TS standen schon vor dem letzten Saisonspiel gegen Kaiserau als Landesliga-Absteiger fest. © Bernd Paulitschke

Damen-Landesliga

Schwerter TS - TVG Kaiserau 47:49 (12:13, 17:10, 5:12, 13:14)

Es hat nicht sollen sein. Schon vor dem Anpfiff des letzten Landesliga-Saisonspiels am Samstagnachmittag war der Abstieg der Basketballerinnen der Schwerter TS besiegelt. Denn am Abend zuvor hatte der FC Nordkirchen, einziger Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt, sein Spiel gegen Aplerbeck mit 56:37 gewonnen. Damit steigen die STS-Damen nach nur einer Landesligasaison wieder ab.

Trotzdem starteten sie motiviert in die Partie gegen Kaiserau, in der sie sich letztlich aber mit 47:49 geschlagen geben mussten. Nachdem im ersten Viertel die Verteidigung der STS zu leicht zu überwinden war, stellte Trainer Klaus Höhm auf eine Zonenverteidigung um – mit der Folge, dass seine Schützlinge vermehrt über Fastbreaks punkteten. So erspielten sich die Gastgeberinnen bis zur Halbzeit einen Sechs-Punkte-Vorsprung.

Nach der Pause setzte Kaiserau die STS stärker unter Druck. Einige Fehlpässe und eine sinkende Trefferquote sorgten für den hauchdünnen Schwerter 34:35-Rückstand vor dem letzten Viertel, in dem es bis zum Schluss spannend blieb. Fünf Sekunden vor Schluss hatte die STS noch einmal den Ball, doch der letzte Wurf fand leider nicht den Weg in den Korb, sodass einmal mehr eine unglückliche Niederlage zu Buche stand.

„In dieser Saison haben wir, anders als im letzten Jahr, die knappen Spiele leider immer verloren. In den entscheidenden Situationen haben sich zu viele Fehler eingeschlichen“, bilanzierte Klaus Höhm.

Schwerte: Johanna Grünebaum, Ronja Engbert, Kimberly Müller (3), Fabienne Aust (4), Sandra Teufer (2), Karen Toben (21), Inga Buschhaus (3), Lara Engbert (8), Nadine Febra (4), Vanessa Dehnhardt (2).


Herren-Landesliga

Schwerter TS - LTV Lippstadt 80:76 (18:24, 24:24, 19:15, 19:13)

Mit einem Erfolgserlebnis haben die schon vor dem Spiel als Absteiger feststehenden Basketballer der Schwerter TS die Landesligasaison beendet. „Wir wollten uns standesgemäß aus der Liga verabschieden – und das haben wir gemacht“, sagte Spielertrainer Manuel Boruch nach dem knappen 80:76-Erfolg gegen den Tabellenfünften aus Lippstadt.

Schwerte erwischte den besseren Start und gingen mit 12:6 in Führung (5.). Doch Lippstadt kämpfte sich zurück, ging mit einer 10:0-Serie in Front und setzte sich bis zum Viertelende auf 24:18 ab. Im zweiten Spielabschnitt setzten vor allem die Centerspieler im Schwerter Angriffsspiel die Akzente und sorgten für das 35:35. Doch Lippstadts Spielertrainer Kleinschmidt (insgesamt 29 Punkte) traf innerhalb der letzten drei Minuten gleich drei Dreier und brachte seine Farben damit wieder in Führung.

Mit sechs Punkten Rückstand ging es für die STS in die Pause, nach der es dann gut lief. Lippstadt erzielte in den ersten fünf Minuten nach der Pause nur einen einzigen Punkt. Das nutzte die STS und setzte sich auf 55:49 ab. Doch dann ging es plötzlich in die andere Richtung. Lippstadt nutzte die Restspielzeit im dritten Viertel und brachte einen Zwei-Punkte-Vorsprung in den letzten Spielabschnitt.

Im vierten Viertel entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe. Eine Minute vor dem Ende stand es 75:75. Dann erzielte Niklas Tschorn einen wichtigen Korb unterm Brett. „Niklas hat heute sein bestes Spiel gezeigt. Endlich konnte er seine Trainingsleistungen auch im Spiel abrufen“, verteilte Boruch ein Sonderlob. An der Freiwurflinie hielten die Nerven, sodass am Ende der fünfte Saisonsieg zu Buche stand.

Schwerte: Serhat Özcan, Manuel Boruch, Jan Schreer (5), Tom Grossart (7), Mehdi Hoseini (16), Janis Kiesheyer (7), Niklas Tschorn (10), Robin Seib (9), Tim Vogt, Thomas Jung (26).

Lesen Sie jetzt