Nach Eigentor droht Elfmeterschießen - darauf haben zwei Doppeltorschützen keine Lust

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Das Kreispokalspiel des TuS Holzen-Sommerberg gegen den SV Preußen Lünen nahm einen alles andere als gewöhnlichen Verlauf. Auf ein Elfmeterschießen hatten zwei Holzener Spieler keine Lust.

Holzen

, 08.10.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der TuS Holzen-Sommerberg steht in der zweiten Runde des Dortmunder Fußball-Kreispokalwettbewerbs und trifft dort auf den A-Ligisten KF Sharri. Sein Erstrundenspiel gewann der A-Ligist aus Holzen am Mittwochabend gegen den klassengleichen SV Preußen Lünen nach kuriosem Verlauf.

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Ausschlaggebend für den 4:2-Erfolg und das Weiterkommen waren zwei Holzener Tore in der Nachspielzeit. Dabei hatte Lünen erst in der 90. Minute durch ein Eigentor von Sam Armandeh zum 2:2 ausgeglichen.

„Wir wussten, dass wir auf einen spielstarken Gegner treffen. Aber wir haben defensiv sehr gut gestanden und haben gut umgeschaltet“, berichtete Trainer Arne Werner. Richtig gut gelang dies schon in der fünften Minute, als Dustin Pfeiffer seine Farben früh in Führung brachte.

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Nach dem Lüner Ausgleich (19.) schien Eric Raidt den TuS mit seinem Tor im Anschluss an eine Ecke auf die Siegerstraße gebracht zu haben. Aber dann wurde es turbulent. Nach dem Lüner Ausgleich in der 90. Minute durch ein unglückliches Eigentor von Sam Armandeh habe er sich gedanklich schon damit beschäftigt, wer die fünf Schützen für das fällige Elfmeterschießen sein sollten.

Aber das hatte sich erledigt, als Raidt nach einer Ecke und Pfeiffer per Kontertor ihren jeweils zweiten Treffer des Abends erzielten.

TuS Holzen-Sommerberg - SV Preußen Lünen 4:2 (1:1)

Holzen: Yannik Meinert, Florian Klose, Justin Kelly, Emmanuel Peters, Christopher Herwert, Eric Raidt, Patrick Malek,Dustin Pfeiffer, Daniel Hoffmann, Maximilian Ludas, Til Elspaß.

Tore: 1:0 Pfeiffer (5.), 1:1 (19.), 2:1 (70.), 2:2 Armandeh Eigentor (90.), 3:2 Raidt (90.+3), 4:2 (90.+5).
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