Rückkehr eines VfL-Trios an die alte Wirkungsstätte und ein Topspiel als Herausforderung

Fußball-Bezirksliga

Im Lokalduell treffen der SC Hennen und der VfL Schwerte aufeinander. Hinzu kommt ein Spitzenspiel für den Geisecker SV sowie Heimpartien für ETuS/DJK Schwerte und SC Berchum/Garenfeld.

Schwerte

, 01.11.2019, 17:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rückkehr eines VfL-Trios an die alte Wirkungsstätte und ein Topspiel als Herausforderung

Hennens Kapitän Jan Loos, hier im Duell mit Kevin Kinach (ETuS/DJK Schwerte), steht mit seinem Team am Sonntag vor dem nächsten Lokalduell. Der VfL Schwerte kommt ins Naturstadion. © Bernd Paulitschke

SC Hennen - VfL Schwerte (Sonntag, 14.30 Uhr, Naturstadion, Hennener Straße)

Es gibt mehrere aktuelle VfLer mit einer Hennener Vergangenheit. Neben dem Sportlichen Leiter Kamal Hafhaf und Mittelfeldspieler Kai Hintzke dürfte die Begegnung mit dem Ex-Verein vor allem für Defensivmann Nils Berg eine emotionale Angelegenheit werden. Berg spielte sieben Jahre für die „Zebras“, ehe er im Sommer zum Schützenhof wechselte.

Sein Trainer Dominik Buchwald rechnet trotz der Hennener Negativserie (sechs Niederlagen in Folge) mit einem harten Stück Arbeit. „Hennen ist ein kampfstarker Gegner“, meint der VfL-Coach, dessen spielender Co-Trainer Yannis Schwarze wegen muskulärer Beschwerden noch fraglich ist.

Und die „Zebras“? Trainer Holger Stemmann sehnt sich nach mehr personellen Alternativen, doch die Liste der Ausfälle ist nach wie vor lang. Aber bei nur noch drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone ist ein gewisser Druck nicht zu leugnen – das sieht auch Stemmann so.

ETuS/DJK Schwerte - VfB Schwelm (Sonntag, 14.45 Uhr, EWG-Sportpark, Am Hohlen Weg)

Dreimal hat der ETuS/DJK Schwerte zuletzt hintereinander gewonnen, gegen den Tabellenzehnten aus Schwelm soll nun der vierte Streich folgen. „Aber es wird schwer – auch wenn es wie eine Floskel klingt“, meint Trainer André Haberschuss, der die Schwelmer als „sehr unangenehm zu spielen“ charakterisiert.

Das Rezept dagegen: „Wir müssen noch kompakter und mit einer noch besseren Einstellung spielen“, fordert der ETuS/DJK-Coach, der auf Kevin Loke (Urlaub) und Jan Söpper (Fußverletzung) verzichten muss.

SC Berchum/Garenfeld - FSV Gevelsberg (Sonntag, 14.45 Uhr, Waldstadion Garenfeld, Neuer Mühlenweg)

Aus Sicht des Tabellenführers SC Berchum/Garenfeld bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft sich am Sonntag gegen den Tabellenachten fitter präsentiert als es der Trainer zurzeit ist. Denn Fabian Kampmann plagt sich mit einer hartnäckigen Grippe. Trotzdem weiß der Coach Bescheid über den Stand der Dinge. „Fast der halbe Kader fehlt. Aber wir sind breit aufgestellt, deshalb ist es verkraftbar. Aber einfach wird es nicht“, meint Kampmann.

Rot-Weiß Lüdenscheid - Geisecker SV (Sonntag, 15 Uhr, Nebenplatz Am Nattenberg, 58515 Lüdenscheid)

Zweiter gegen Dritter – beim Geisecker SV herrscht Vorfreude auf das Spitzenspiel im Sauerland. „Ist doch eine feine Sache“, meint Trainer Thomas Wotzlawski, der die Partie als Herausforderung betrachtet. „Es wird interessant sein zu sehen, inwieweit wir in der Lage sind, mit den Spitzenteams der Liga mitzuhalten“, meint der Geisecker Trainer und fügt mutig hinzu: „Wir sind gut drauf und haben gut trainiert. Ich glaube schon, dass wir in der Lage sind, etwas aus Lüdenscheid mitzunehmen.“

Allerdings sind der gesperrte Luis Pothmann, Lars Veith, Marc Schipper und Calvin Höptner nicht dabei. Letztgenannter hat sich gegen den VfL Schwerte bei einem Pressschlag eine Fußverletzung zugezogen, die ihn zu einer mehrwöchigen Pause zwingt.

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