SC Berchum/Garenfeld vor dem Gipfeltreffen der ungeschlagenen Teams zum Rückrundenstart

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Mit dem SC Berchum/Garenfeld und Rot-Weiß Lüdenscheid treffen die beiden Topmannschaften der Bezirksliga 6 am ersten Rückrundenspieltag am Sonntag im Garenfelder Waldstadion aufeinander.

Schwerte

, 27.11.2019, 18:23 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn am Sonntag die Fußball-Bezirksliga 6 in die Rückrunde startet, kommt es gleich zum Aufeinandertreffen der beiden Topmannschaften, die mit hoher Wahrscheinlichkeit den Titel unter sich ausmachen werden – dem SC Berchum/ Garenfeld und Rot-Weiß Lüdenscheid. Man hätte dem Staffelleiter da sicherlich ein etwas glücklicheres Händchen mit einer späteren Ansetzung gewünscht.

So steigt also noch in diesem Jahr das zweite Duell der beiden einzigen noch ungeschlagenen Teams der Liga. Die Bilanzen sprechen für sich. Nach dem 3:3 im Hinspiel leisteten sich beide Mannschaften in der Hinrunde nur noch jeweils zwei weitere Unentschieden und führen die Tabelle punktgleich mit sieben Zählern Vorsprung auf den Geisecker SV und acht Punkten auf Türkiyemspor Hagen an.

„Es wird kein vorentscheidendes, aber ein richtungsweisendes Spiel“, meint Thomas Wegener, Sportlicher Leiter des Sportclubs. Er erinnert sich noch gut an das Hinspiel im August. „Ich war mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden. Beide Mannschaften hatten Probleme mit dem Rasenplatz“, erzählt er. Wegen Renovierungsarbeiten am Kunstrasenplatz wurde seinerzeit direkt im alterwürdigen Nattenbergstadion auf Naturrasen gespielt.

Marcel Grzondziel war in der Partie der Spieler des Tages beim SC Berchum/Gsarenfeld. Er hatte seine Farben bereits nach einer Viertelstunde in Front gebracht. Doch das Spiel kippte und mit dem 3:1 in 79. Minute durch einen direkten Freistoß schien die Entscheidung zu Gunsten der Lüdenscheider gefallen. „Aber die Tätlichkeit des Torwarts hat uns in die Karten gespielt“, so Wegener. RWL-Schlussmann Jonas Brackmann hatte sich gegen Jerome Nickel zu einer solchen hinreißen lassen und sah Rot. Die Berchum/Garenfelder bäumten sich nochmal auf und Marcel Grzondziel konnte in der 82. und 85. Minute noch zwei Treffer zum 3:3-Endstand nachlegen.

„Wir haben eine topfite Mannschaft, die an sich glaubt“, weiß Wegener. Mit den Rot-Schwarzen muss man also auch bis zum Abpfiff noch immer rechnen. Und gefährlich ist der Sportclub ohne Zweifel. Bereits 58 Treffer stehen auf dem Konto. Nicht umsonst hat das Team von Trainer Fabian Kampmann in der Tordifferenz einen Vorsprung von satten 21 Treffern gegenüber dem ärgsten Konkurrenten. Aber auch die Defensive besticht. Allein die letzten vier Partien blieb der SC ohne Gegentreffer.

Die Berchum/Garenfelder scheinen für das Gipfeltreffen (Sonntag, 15 Uhr, Garenfelder Waldstadion, Neuer Mühlenweg) bereit zu sein. Nach fünf Spielzeiten mit einer Platzierung unter den ersten Fünf wollen sie sich diesmal auf dem Weg zum Titel nicht stoppen lassen. „Wir rechnen am Sonntag mit vielen Zuschauern. Die Mannschaft muss fokussiert sein, aber nicht übermotiviert“, meint Wegener und hofft natürlich auf einen Sieg.

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