Schwerter TS kann Ausfälle nicht kompensieren

Basketball-Landesliga

„Jugend forscht“ in der Sporthalle Gänsewinkel – unter diesem Motto hätte das Heimspiel der Schwerter TS am Samstagabend stehen können. Mit einer personell arg gebeutelten Mannschaft verlor die STS gegen die VfL AstroStars Bochum 3 mit 49:93 – die dritte Niederlage in Folge.

SCHWERTE

von Von Sebastian Reith

, 15.12.2013, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jan Schreer (re.) machte gegen die übermächtigen Bochumer ein ordentliches Spiel.

Jan Schreer (re.) machte gegen die übermächtigen Bochumer ein ordentliches Spiel.

Basketball-Landesliga Schwerter TS - VfL AstroStars Bochum 3 49:93 (13:23, 9:19, 12:25, 15:26) Ohne Gerken, Seib, Schwalenberg (alle krank), Boruch (verletzt) und El Hamdi (Urlaub) – eine potenzielle Startformation der STS – musste Trainer Dietmar Bauer kräftig puzzeln. So erfuhren die vier U18-Spieler Caner Özcan Till Lemke, Gerrit Schwalenberg und Timo Trompeter erst mittags, dass sie vier Stunden später Landesliga-Erfahrung sammeln würden. „Von daher war das heute völlig okay“, wollte Bauer das deutliche Ergebnis nicht überbewerten. Viel mehr zog er viel Positives aus dem Spiel. Gerrit Schwalenberg, jüngerer Bruder des Centers Henrik, erzielte bei seinem Debüt gleich acht Punkte. Und auch den übrigen Spielern der zweiten Garnitur konnte man Einsatzwillen nicht absprechen – mehr war für die STS einfach nicht drin.

Mit Wolf und Priggemeier versuchten die erfahrensten Schwerter, in die junge Truppe ein wenig Struktur hineinzubringen und übernahmen von Beginn an Verantwortung. Beim 6:4 – Wolf und Priggemeier hatten aus der Distanz getroffen – führte Schwerte noch. Dann aber übernahm Bochum die Führung und gab sie auch nicht mehr her. „Von den Systemen, die wir normalerweise spielen, konnten wir kein einziges umsetzen“, stellte der Coach fest. So wurde es immer wieder „Harakiri-Basketball“, mit dem die STS versuchte, den Zehn-Punkte-Rückstand aus dem ersten Viertel wett zu machen. Doch er wuchs stattdessen noch, weil die AstroStars vor allem durch die Mitte der Schwerter Zone viel trafen. Eine wirklich schlechte Phase erwischte die STS nur im dritten Viertel, als die Gäste sie mit einem 14:0-Lauf kurz vorführten. „Wir haben schon vorher gesagt, dass es eine Lernsaison wird“, sagte Bauer – ärgerlich nur, dass die STS in Bestbesetzung wohl mindestens auf Augenhöhe der Bochumer gewesen wäre.  TEAMS UND TORE Schwerte: Rüdiger Wolf (12), Niklas Tschorn, Tobias Priggemeier (17), Jan Schreer, Jannis Kiesheyer (12), Gerrit Schwalenberg (8), Caner Özcan, Timo Trompeter, Till Lemke.

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