Team-Check zur Winterpause: Der Wunsch nach mehr Konstanz für den SC Hennen

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Die Amateurfußballer haben sich in die Winterpause verabschiedet – Anlass genug, auf den ersten Teil der Saison zu blicken. Und so ist es in der Bezirksliga für den SC Hennen gelaufen.

Hennen

, 22.12.2019, 20:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zahlen und Fakten

Nach 17 Spielen steht der SC Hennen mit 16 Punkten (vier Siege, vier Unentschieden, neun Niederlagen) auf dem 13. Tabellenplatz, dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Der Saisonverlauf

Von Beginn an präsentierten sich die „Zebras“ mit zwei Gesichtern: Auf eigenem Platz lief es zunächst gut, drei zu-Null-Siege in den ersten drei Heimspielen konnten sich sehen lassen. Auswärts aber lieferte die Mannschaft von Trainer Holger Stemmann regelmäßig die Punkte ab, wobei gleich das erste Auswärtsspiel der Saison der negative Höhepunkt war. Mit 1:15 ging Hennen beim SC Berchum/Garenfeld unter – eine „Klatsche“, die in dieser Form auch im Nachhinein kaum erklärbar ist.

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Ab dem sechsten Spieltag folgte eine Durststrecke von sechs Niederlagen am Stück, die die „Zebras“ bedrohlich nah an die Abstiegszone brachte. Auch in den folgenden vier Spielen sprang kein Sieg heraus, aber immerhin drei Unentschieden.

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Das lange Warten auf einen „Dreier“ hatte für die Hennener Fans dann erst am 17. Spieltag ein Ende: Das 2:0 gegen Berchum/Garenfeld tat wegen der rekordverdächtigen Hinspielpleite besonders gut – es war ein echter Knalleffekt, mit dem sich die „Zebras“ in die Winterpause verabschiedet haben – der erste Sieg nach exakt drei Monaten.

Das sagt der Trainer

Mit Holger Stemmann steht seit Saisonbeginn im Naturstadion ein neuer Mann an der Seitenlinie. So richtig zufrieden klingt Stemmann nicht, wenn er nach seiner Zwischenbilanz zur Winterpause gefragt wird: „Der Umbruch, den wir vor der Saison vollzogen haben, ist noch nicht so weit vorangeschritten, wie wir uns das vorgestellt haben. Sportlich habe ich mir schon etwas mehr ausgerechnet“, sagt der Coach der „Zebras“. Punktuell habe die Mannschaft zwar gezeigt, wozu sie in der Lage ist, „aber wir müssen nach der Winterpause einfach konstanter werden“, wünscht sich Stemmann.

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Dank des 2:0-Überraschungssieges im letzten Spiel 2019 gegen Berchum/Garenfeld beträgt der Abstand zur Abstiegszone sechs Punkte. Holger Stemmann dazu: „Natürlich wollen wir nach der Winterpause möglichst schnell dahin kommen, den Klassenerhalt in trockene Tücher zu kriegen. Aber ich weiß nicht, ob die Jungs schon so weit sind. Ich denke schon, dass wir noch länger in der Tabelle nach unten gucken müssen.“

Kommen und Gehen

Echte Abgänge sind es nicht – aber auf zwei Spieler, die zu Saisonbeginn noch zum Kader gehörten, kann Holger Stemmann mittlerweile nicht mehr zurückgreifen: Jan-Hendrik Bergmann will den Aufwand für die Bezirksliga nicht mehr betreiben und geht seit November nur noch für die „Zweite“ auf Torejagd. Schon Ende August hatte sich Kevin Danila in einen Auslandsaufenthalt verabschiedet. Danila wird zwar im Januar zurückerwartet, wird aber sein Studium nicht in der Nähe fortsetzen, sodass die „Zebras“ nicht mit ihm planen können.

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Einen Einstand nach Maß legte mit Nils Cala ein erfahrener Spieler hin, der im letzten Spiel des Jahres debütierte und gegen Berchum/Garenfeld gleich ein Tor schoss. Auch wenn der vom Westfalenligisten FC Iserlohn gekommene Cala nicht das volle Trainingspensum absolvieren wird, sieht Trainer Stemmann den Zugang als „absolute Bereicherung, der auch seine Nebenleute stärker machen wird.“

Weitere Winter-Neuzugänge wollte Stemmann zumindest nicht ausschließen. „Aber die grundsätzliche Idee, überwiegend mit jungen Leuten etwas aufzubauen, schmeißen wir nicht um“, so der Trainer.

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