Team-Check zur Winterpause: Wie der Trainer des VfL Schwerte den neunten Platz bewertet

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Die Amateurfußballer haben sich in die Winterpause verabschiedet – Anlass genug, auf den ersten Teil der Saison 2019/20 zurückzublicken. Und so ist es für den VfL Schwerte gelaufen.

Schwerte

, 20.12.2019, 17:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zahlen und Fakten

Nach 17 Spielen steht der VfL Schwerte mit 22 Punkten (sechs Siege, vier Unentschieden, sieben Niederlagen) auf dem neunten Tabellenplatz.

Der Saisonverlauf

Nach dem Gewinn der Stadtmeisterschaft ging der VfL mit Rückenwind in die neue Spielzeit. Dieser Wind wurde den Blau-Weißen aber gleich im ersten Spiel aus den Segeln genommen, als sie sich gegen Kalthof in der 90. Minute auskontern ließen und den Saisonauftakt mit 1:2 in den Sand setzten. „Ich behaupte mal, so etwas würde uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr passieren“, blickt Trainer Dominik Buchwald auf den unglücklichen Auftakt zurück. Was der Trainer damit meint: Nach dem großen Umbruch im Sommer hat die Mannschaft im Laufe der bisherigen Saison Fortschritte gemacht.

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Ergebnismäßig wechselten sich positive Ergebnisse mit nicht so tollen Resultaten ab – zunächst mit einer leichten Tendenz zum Positiven. Gegen Ende des Jahres ging die Kurve aber runter: Es gab drei zu-Null-Niederlagen, was allerdings auch den starken Gegnern (Lüdenscheid, Berchum/Garenfeld und Kalthof) geschuldet war, ehe der Jahresabschluss mit dem 4:0-Sieg gegen Schlusslicht SSV Hagen erfolgreich gestaltet werden konnte.

Der Torjäger

Auf ein Dutzend Saisontore hat es der spielende Co-Trainer Yannis Schwarze gebracht. Damit ist er erfolgreichste VfL-Torschütze und liegt auf Rang fünf der Liga-Torschützenliste. Dabei ist Schwarze eigentlich gar kein Stürmer. Doch eine allzu laufintensive Rolle, wie er sie als Mittelfeldspieler vor seinem Wechsel zum Schützenhof noch für den Holzwickeder SC in der Westfalenliga gespielt hat, kann der 26-Jährige nach mehreren Hüft-Operationen nicht mehr ausfüllen, obwohl er viel für seine Fitness tut. Doch auch als Sturmspitze ist Schwarze immens wichtig für das VfL-Team, in dem durchschlagskräftige Offensivspieler dünn gesät sind.

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Das sagt der Trainer

„Unter dem Strich bin ich nicht unzufrieden. Wir sind auf dem richtigen Weg“, meint Dominik Buchwald. Richtig geärgert habe er sich nur über die Leistung am vierten Spieltag beim 1:5 gegen Aufsteiger TSK Hohenlimburg. „Echt gruselig“ fand Buchwald dieses Spiel, „aber ansonsten kann ich sagen, dass die Jungs immer alles rausgehauen haben.“ Trotzdem gab es im Frühstadium der Saison auch noch andere Partien, die die VfL-Anhänger nicht von den Sitzen rissen. „Mittlerweile aber sind wir in der Lage, gegen jede Mannschaft der Liga das Spiel offen zu halten“, sagt Buchwald.

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So scheint es kein unmögliches Unterfangen zu sein, nach der Winterpause tabellarisch noch ein paar Plätze gut zu machen. „Ab Platz sechs ist alles dicht beieinander – da entscheiden Kleinigkeiten über die Platzierung“, meint der Coach des aktuellen Tabellenneunten.

Kommen und Gehen

Die Saison war schon ein paar Wochen alt, als der VfL-Kader um zwei Offensivspieler bereichert wurde, die dann auch regelmäßig zum Einsatz kamen: Erst stieß Amir Khan zum Team der Blau-Weißen. Ein paar Tage später präsentierten der VfL mit Sofoklis Ioannidis einen Neuzugang, der mit der Empfehlung zum Schützenhof kam, in seiner griechischen Heimat Iraklis in der 2. Liga gespielt zu haben.

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Nicht mehr zum Kader gehört mit Mert Aslan ein Spieler, der vor der Saison vom A-Ligisten TuS Rahm zum Schützenhof gekommen war. Aslan kann den zeitlichen Aufwand für die Bezirksliga nicht mehr stemmen.

Mit weiteren Abgängen in der Winterpause rechnet Trainer Buchwald nicht – und wie sieht es mit Zugängen aus? „Wir halten die Augen offen und versuchen, noch etwas zu machen. Aber Spieler im Winter zu bekommen, die weiterhelfen, ist schwierig“, so der Trainer.

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