Trainer des ETuS/DJK Schwerte nimmt das 3:7 zum Teil auf seine Kappe

hzFußball-Bezirksliga

Es war nicht der Tag des ETuS/DJK Schwerte, der am Sonntag mit einer deutlichen Heimniederlage gegen Alstedde vom Platz gegangen ist.

Schwerte

, 21.09.2020, 19:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach einer 3:7-Niederlage ist es keine allzu große Überraschung, dass der Trainer in seiner Nachbetrachtung die Defensivarbeit als Ursache für den Misserfolg herausfiltert. „Offen wie ein Scheunentor“, habe seine Mannschaft sich am Sonntag im Bezirksliga-Duell gegen Blau-Weiß Alstedde präsentiert, meinte André Haberschuss, Trainer des ETuS/DJK Schwerte.

Einiges ist am Sonntag schief gelaufen

Es war ein Sonntag für die „Östlichen“, an dem einiges schief gelaufen ist. Das habe laut Haberschuss damit begonnen, dass zwei Spieler wegen einer Autopanne verspätet zum Treffpunkt gekommen seien.

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Dann war die Partie gegen den Gast aus dem Lüner Norden gerade acht Minuten alt, als das Saisondebüt von Tim Mühlhof schon wieder beendet war. Mit „Verdacht auf Muskelbündelriss“, so Haberschuss, habe der Routinier vom Feld gemusst, der gerade erst von einer Muskelverletzung genesen war.

Der für Mühlhof eingewechselte Kadir Yilmaz brachte die Schwerter zwar in Führung, aber dann war Alstedde fünfmal am Stück erfolgreich – 1:5 nach 70 Minuten, der Fall schien erledigt.

Aufgebäumt, nicht in die Einzelteile zerfallen

Es spricht für die Haberschuss-Elf, dass sie nicht in ihre Einzelteile zerfiel, sondern sich gegen die drohende Niederlage stemmte. Torjäger „Jasko“ Smajlovic und Serkan Arslan per Elfmeter trafen kurz hintereinander zum 3:5.

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Auch diese beiden trafen als Einwechselspieler, hatten etwas überraschend also nicht in der Anfangsformation gestanden. Im Nachhinein sei dies keine gute Entscheidung gewesen, gesteht der Trainer, „das muss ich auf meine Kappe nehmen.“

Immerhin eine Viertelstunde war nach den beiden Treffern noch zu spielen. „Wir waren dann dem 4:5 näher als Alstedde dem sechsten Tor“, meinte Haberschuss. Doch weil die Gäste sehr effektiv konterten, stand am Schluss dann doch die besagte 3:7-Niederlage zu Buche.

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„Ein Gegner, bei dem man schon gewinnen muss“

Anschließend gab Alsteddes Spielertrainer und Doppeltorschütze Tim Hermes gegenüber unseren Lüner Kollegen zu Protokoll, der ETuS/DJK sei ein Gegner, „bei dem man im Großen und Ganzen schon gewinnen muss.“

So richtig widersprechen konnte André Haberschuss dem nicht – jedenfalls an diesem Tag sei die Leistung unter dem Strich nicht ausreichend gewesen, um etwas Zählbares aus dem Spiel mitzunehmen.

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„Mit der Leistung der ersten beiden Spiele hätten wir gegen Alstedde drei Punkte geholt“, behauptet der Coach der „Östlichen“.

Offen wie ein Scheunentor hatte sich seine Mannschaft da nämlich noch nicht präsentiert.

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