Wenn es nach dem VfB Westhofen geht, könnte man die Saison abpfeifen

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Die erste Mannschaft führt die Tabelle der Kreisliga A an, die zweite Mannschaft steht an der Spitze der B-Liga - beim VfB Westhofen läuft es rund in der Anfangsphase der Saison.

Westhofen

, 28.09.2020, 17:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Leonard Gashi , Sportlicher Leiter des Klubs von der Wasserstraße, ist weit davon entfernt, das Tabellenbild zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zu hoch zu hängen. „Wir sind erst ganz am Anfang, es ist noch ein langer Weg. Aber es ist eine schöne Momentaufnahme, die wir genießen“, sagt Gashi.

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Dass der Start in die Saison gelungen ist, sei aber kein Zufall, sagt Gashi. „Wir hatten eine richtig gute Vorbereitung“, sagt Gashi – im Gegensatz zu den Vorjahren, als die Westhofener in der Frühphase der Saison gerne mal patzten.

„Solche Erlebnisse schweißen zusammen“

Das hätte dem VfB in der aktuellen Spielzeit auch passieren können – so ehrlich muss man sein. Im Lokalduell beim TuS Holzen-Sommerberg spielten die Westhofener eine Stunde lang ganz und gar nicht wie ein Spitzenteam, um dann noch mit 3:1 zugewinnen.

Und eine Woche später gegen Oespel-Kley lag der VfB bis zur 84. Minute mit 0:2, ehe Michel Amaral mit einem Hattrick seinen großen Auftritt hatte.

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„Solche Erlebnisse, wie wir sie in diesen beiden Spielen hatten, haben andere Mannschaft im Verlaufe einer ganzen Saison nicht“, meint Gashi und fügt ergänzend hinzu: „Solche Erlebnisse schweißen eine Truppe zusammen, da kann eine gewisse Eigendynamik entstehen.“

Restieri-Brüder sind Volltreffer

Aber es gibt auch personelle Gründe für die Maximalausbeute von zwölf Punkten aus den ersten vier Spielen. Die aus Hagen gekommenen Brüder Giuseppe (schon sieben Saisontore) und Domenico Restieri darf man schon jetzt als Volltreffer bezeichnen.

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„Aber auch die anderen Jungs, die neu dazu gekommen sind, passen richtig gut rein“, sagt Gashi und meint damit auch die Akteure, die aus der eigenen Zweiten aufgerückt sind und die sich in einem hohen Maße mit dem Verein identifizieren.

Lothar Huber ist „ein Riesenfaktor“

Und natürlich ist da auch noch Lothar Huber. „Ein Riesenfaktor“ sei der Ex-Profi, der gemeinsam mit Christoph Pajdzik das Trainergespann bildet. „Lothar bringt eine unheimliche Ruhe rein – das tut der Mannschaft und dem Verein einfach nur gut“, lobt Gashi den Trainer-„Promi“.

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Das Trainerlob des Sportlichen Leiters beschränkt sich aber nicht auf die Coaches der ersten Mannschaft. Denn auch die Tabellenführung der zweiten Mannschaft, die das B-Liga-Klassement mit zehn von zwölf möglichen Punkten anführt, sei nicht zuletzt auf Trainer Tobias Hepping, unterstützt von Alexander Hueck und Martin Lis, zurückzuführen.

„Sie ernten jetzt die Früchte“

„Die leisten schon länger richtig gute Arbeit und ernten jetzt die Früchte“, meint Leonard Gashi – noch ein Mosaikstein in dem Gebilde VfB Westhofen, in dem zurzeit ein Rädchen ins andere greift.

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Das kann aus VfB-Sicht gerne so weitergehen. Damit aus der Momentaufnahme ein nachhaltiger Trend wird – vielleicht ja mit einem Doppelaufstieg am Ende der Saison.

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