9:0 – PSV Bork stutzt den Adlern aus Buldern die Flügel

Frauenfußball: Bezirksliga

Nach den letzten Punkteeinbußen meldeten sich die Fußballerinnen des PSV Bork mit einem 9:0-Kantersieg gegen Adler Buldern auf der Bühne zurück und rücken auf den vierten Tabellenplatz vor.

von Heinz Krampe

Bork

, 16.09.2019, 07:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
9:0 – PSV Bork stutzt den Adlern aus Buldern die Flügel

Aliciea Kemmler und der PSV Bork gewannen gegen Adler Buldern fast zweistellig. Trotzdem war es der höchste Saisonsieg. © Reith


Frauen, Bezirksliga 5
PSV Bork - Adler Buldern 9:0 (6:0)

Den einen Zähler aus den letzten beiden Spielen wollte der PSV Bork so nicht stehen lassen. Adler Buldern, bisher nur mit einem Punkt in Seppenrade ausgestattet, kassierte auf dem Kunstrasenplatz an der Waltroper eine deutliche Niederlage, die vom Spielverlauf der Borkerinnen durchaus hätte höher ausfallen können. Dabei können die Gäste aus Dülmen froh sein, dass der PSV mit seinen Chancen wucherte und viele Möglichkeiten ungenutzt ließen.

Nach einer Viertelstunde war der Widerstand Adlers gebrochen. Borks Neuzugang Malina Hermes umkurvte Torfrau Maria Essmann und schob im Fallen zum Führungstor ein. Fünf Minuten später schickte Aliecia Kemmler Julia Faßbender in die Gasse zum 2:0. In den letzten 20 Minuten vor dem Wechsel häuften sich Borks Torgelegenheiten. Nach Aliecia Kemmlers Alleingang von der Mittellinie zum 3:0 trafen Sophie Wassmann, Malina Hermes und die gerade eingewechselte Vivien Charizanis zum 6:0-Pausenstand.

Die zweite Halbzeit war gerade mal zwei Minuten alt, als Lea Komsta einen langen Pass von Vivien Charizanis erwischte – und es stand 7:0. Nach einer Stunde beteiligte sich Vivien Charizanis zum zweiten Mal an den Torerfolgen und traf aus 18 Metern ins Eck.

Danach rechneten viele am Spielfeldrand mit einem zweistelligen Ergebnis. Bei den sich bietenden Chancen wäre das auch möglich gewesen, aber Bulderns Torfrau warf sich einige Male dazwischen und verhinderte weitere Einschüsse – oder Borks Spielerinnen verfehlten das Bulderner Tor. Bulderns einzige Möglichkeit war ein Freistoßheber auf die Latte.

In der vorletzten Minute wurde der Einsatz von Sophie Wassmann mit Tor Nummer zwei, als sie den Ball an der gegnerischen Torhüterin vorbei einschoss, belohnt. „Die Mannschaft hat von Anfang an eine tolle Leistung geboten und von hinten heraus stark nach vorne gespielt. Es hat in allen Mannschaftsteilen funktioniert. Wenn wir so spielen, sind wir ein ernst zu nehmender Gegner“, sagte PSV-Trainer Markus Kuhn. Er hatte viel Lob für sein Team.

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