Ab Montag: SG Selm startet, aber Kabinen bleiben geschlossen: „zu heikel“

Fußball

Die SG Selm legt wieder los. Auch der DFB-Stützpunkt plant nach Angaben der SG die Wiederaufnahme von Fußballeinheiten. Schon ab Montag ist die Anlage geöffnet.

Selm

, 05.06.2020, 15:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marius May und die SG Selm dürfen wieder Fußball spielen.

Marius May und die SG Selm dürfen wieder Fußball spielen. © Jura Weitzel

Nun bestätigt auch die SG Selm: Der Verein steigt wieder ins Fußballtraining ein. Ab Montag dürfen die Mannschaften der SG Selm, die auch Maßnahmen zum Schutz vor Corona-Infektionen getroffen hat, wieder Fußball spielen. Auch der DFB-Stützpunkt, der 2019 von Seppenrade nach Selm zog, will seine Arbeit wieder aufnehmen.

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Vereinschef Georg Hillmeister war unter der Woche damit beschäftigt, Hinweisschilder anzubringen und am Hygienekonzept zu basteln. „Bis Dienstag hatten wir noch die Info, dass das Konzept genehmigt werden müsste“, sagte Hillmeister, der auf die Hinweise des Gesundheitsamtes noch reagierte und Formulierungen in den vorbereiteten Aushängen präzisiert habe.

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Für das eigene Konzept passte die SG schon bestehende Vorlagen von anderen Vereinen auf die Selmer Anlage an. „Ich hatte mich auch eng mit Benedikt Sträter vom PSV Bork abgestimmt“, sagte Hillmeister zur Erstellung des Konzeptes.

Training auf freiwilliger Basis

Kabinen in Selm bleiben noch geschlossen. „Das war uns zu heikel. Da müsste ja jemand darauf achten, dass Abstände eingehalten werden. Dafür ist der Aufwand zu groß. Spieler und Trainer müssen also umgezogen zum Platz kommen. Wer aber auf das Training verzichten möchte, müsse das auch nicht, stellte Hillmeister klar: „Wenn einer sagt, er möchte das nicht, ist es völlig okay.“

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Am Montag könnte dann auch der DFB-Stützpunkt, der schon vor zwei Wochen anfragt habe, wieder trainieren. Ob auch direkt Jugendmannschaften starten, wusste Hillmeister nicht. Das Tempo über den Wiederbeginn der Jugendteams sei dem Jugendvorstand überlassen. Die Senioren starten Dienstag: Sowohl die Kreisliga-Erste von Deniz Sahin als auch die Reserve unter Marcel Seidel haben Interesse bekundet. Kontaktsport dürfen Gruppen von maximal zehn Personen betreiben.

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