Wildes Kreispokal-Spiel der Damen des PSV Bork mit elf Toren

Fußball

Insgesamt elf Tore fielen in der ersten Runde des Kreispokals Unna-Hamm zwischen dem PSV Bork und der SG Walstedde/Heessen - mit dem besseren Ende für die Borker Damen.

von Nico Ebmeier

Bork

, 30.08.2020, 21:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aliecia Kemmler traf vierfach gegen Walstedde/Heessen.

Aliecia Kemmler traf vierfach gegen Walstedde/Heessen. © Jura Weitzel

So richtig glauben konnte Markus Kuhn, Trainer des PSV Bork, das nicht, was da am Sonntagnachmittag auf dem Fußballplatz der SG Walstedde/Heessen passiert war. Die dortigen Zuschauer bekamen ein völlig wildes Damen-Kreispokalspiel mit insgesamt elf Toren zu sehen.

7:4 hieß es am Ende zugunsten des PSV - doch der Weg dahin war lang. Kuhn hatte im Vorfeld betont, dass die Borker Damen den ambitionierten A-Ligisten unter keinen Umständen unterschätzen dürften. „Und zunächst passte auch alles. Nach fünf Minuten lagen wir mit 2:0 in Führung“, lobte der PSV-Coach.

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Dann stellten die Borker Damen allerdings das Fußballspielen ein und mussten bis zum Halbzeitpfiff sogar noch den Ausgleich schlucken. Nach dem Seitenwechsel wiederholte sich das Spiel. Bork ging mit zwei Toren in Front, Walstedde/Heessen glich wieder aus.

„So etwas habe ich noch nicht gesehen. Das darf dir natürlich nicht passieren und wir hatten am Ende auch etwas Glück, dass wir das Ding noch gewinnen konnten“, so Kuhn. Denn während den Gastgeberinnen langsam die Kräfte schwanden, konnte der PSV das Ergebnis mit drei eigenen Treffern auf 7:4 stellen. Diesmal kam der A-Ligist nicht mehr zurück.

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Spielerin des Spiels war dabei PSV-Kapitänin Aliecia Kemmler, die gleich vierfach traf. Zusätzlich trugen sich Malina Hermes, Sophie Waßmann und Vivien Charizanis in die Torschützenliste ein. In der nächsten Runde treffen die Borkerinnen nun auf den Kamener SC.

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