Daniel Ulrich von der SG Selm ist wieder mitten drin: „Wir Selmer sind etwas wilder“

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Nach langer Verletzungspause ist Daniel Ulrich wieder in der Mannschaft der SG Selm angekommen. Nach zwei Spielen zieht die Offensiv-Waffe ein erstes Fazit.

von Nico Ebmeier

Selm

, 08.10.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei knappe halbe Stunden durfte Daniel Ulrich zuletzt wieder Kreisliga-Luft schnuppern. Für ein Tor für die SG Selm reichte es dabei nicht - noch nicht. Doch das soll sich schnellmöglich ändern. Mit RN-Mitarbeiter Nico Ebmeier sprach der Offensivmann über den Aufschwung seiner Mannschaft und seine zurückliegende Verletzung.

Daniel Ulrich, Sie waren ein ganzes Jahr lang verletzt und standen zuletzt zwei Mal wieder auf dem Platz. Wie fühlte sich das an?

Richtig gut. Es macht natürlich total Spaß, endlich wieder auf dem Platz zu stehen. Auch wenn es bisher nur für kurze Einsätze reichte. Es macht richtig Bock, wieder dabei zu sein. Ich habe ein gutes Gefühl, auch wenn ich merke, dass viele noch Kopfsache ist.

Woran genau haben Sie so lange laboriert?

In meinem Knie war eigentlich alles kaputt, was kaputt sein kann. Kreuzband war gerissen - Innenband und Außenband auch. Vor zwei Wochen war ich dann aber beim MRT, wo mir das okay gegeben wurde, dass ich wieder spielen darf.

Wann können wir wieder mit einem voll regenerierten Daniel Ulrich rechnen?

Das dürfte noch etwas dauern. Ich bin noch längst nicht bei 100 Prozent, aber es geht aufwärts. Ich denke, dass ich in der Rückrunde wieder voll dabei sein werde. Bis dahin muss ich aber noch Einiges machen.

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Als Sie Sonntag eingewechselt wurden, rief ein Mitspieler „Endlich einer, der Ecken schlagen kann“. Ist das ihre wichtigste Aufgabe?

Das kann schon sein. (lacht) Ich muss natürlich auch sagen, dass meine Ecken in den letzten zwei Spielen wirklich gut kamen. Gegen Mecklenbeck habe ich drei Ecken geschossen und Tobi Lütjann hat eine davon versenkt, gegen Wolbeck reichte eine einzige Ecke zum Treffer. Mehr Spaß macht es mir aber natürlich einfach im Spiel auf dem Feld.

Unter Mario Rast gewann die SG Selm alle drei Spiele. Woran liegt das?

Mario motiviert uns einfach richtig gut. Er gibt uns im Training ganz genau vor, was wir zu tun haben und wie wir uns verhalten sollen. Ist nie wirklich zufrieden mit den Leistungen. Wir sind jetzt richtig gut drauf und wollen diesen Trend gerne fortführen.

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Mario Rast wirkt viel impulsiver am Seitenrand als Deniz Sahin. Passt das besser zur Mannschaft?

Ja, vermutlich schon. Wir Selmer sind ja generell etwas wilder. (lacht) Mario lässt uns generell auch viel mehr rotieren. Alle zehn Minuten spiele ich auf der anderen Seite. Das macht uns sehr gefährlich.

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