Darum wurde Spielertrainer Pascal Harder schon nach 36 Minuten ausgewechselt

hzFußball: Kreisliga A

Mit extremen Personalsorgen hat GS Cappenberg eine 2:4-Niederlage zu Hause gegen den Königsborner SV eingesteckt. Insgesamt standen den Cappenbergern nur neun Spieler zur Verfügung.

von Carl Brose

Cappenberg

, 13.10.2019, 20:50 Uhr / Lesedauer: 1 min


Kreisliga A2 Unna-Hamm
GS Cappenberg - Königsborner SV 2:4 (1:2)

Dazu kamen in dem Spiel noch zwei weitere verletzungsbedingte Ausfälle hinzu. So musste der Trainer Pascal Harder selber nach 36 Minuten den Platz verlassen, nachdem ihn bei einem Eckball ein Ellbogen im Gesicht erwischt hatte. „Danach wurde mir erstmal schwarz vor den Augen und ich musste runter. Aber ich glaube nicht, dass es Absicht war“, so Harder.

Zuvor hatte Nils Bußkamp in der 25. Minute mit seinem Treffer zum 1:1 die frühe Königsborner Führung egalisiert. Nach einem Zuspiel von Tom Zentgraf über links vollstreckte Bußkamp aus dem Gewühl heraus. Durch einen Treffer von Christopher Thomassen kurz vor dem Halbzeitpfiff gingen die Gäste schließlich doch noch mit einer Führung in die Kabine.

Im zweiten Durchgang machten sich dann die Cappenberger Personalsorgen deutlicher bemerkbar. „Uns sind etwas die Kräfte ausgegangen. Was bei unserer Situation aber auch nicht verwunderlich ist“, so Cappenbergs Sportlicher Leiter Philipp Wiesmann. Folgerichtig traf Val-Leander Wettklo in der 53. Minute zum 3:1 für Königsborn.

Mit seinem zweiten Treffer brachte erneut Nils Bußkamp Cappenberg zurück ins Spiel, als er einen Elfmeter versenkte. Zuvor stand Busskamp noch knapp 70 Minuten bei der zweiten Mannschaft auf dem Platz. „Er hat ein Wahnsinnsspiel gemacht. Insgesamt haben es aber alle den Umständen entsprechend gut gemacht“, so Wiesmann. Mit einem Konter entschied der KSV das Spiel dann aber in der Nachspielzeit endgültig.

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