Der Saisonstart bei der SG Selm war maximal schwach - es gibt aber einen Hoffnungsschimmer

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Keine Punkte nach den ersten beiden Spieltagen in der Fußball-Kreisliga A: Die SG Selm hat sich den Saisonstart anders vorgestellt. Allerdings ist die Lage keinesfalls aussichtslos.

Selm

, 17.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Den eigenen Ansprüchen hinkt die SG Selm derzeit deutlich hinterher. Eigentlich hatte die SG in der Fußball-Kreisliga A eine gute Rolle spielen und um die oberen Plätze spielen wollen.

Nach zwei Spieltagen lautet die Realität aber: keine Punkte, 2:5 Tore und das Ausscheiden aus dem Kreispokal, das aber gegen einen klassenhöheren Gegner erfolgte. Vor allem das zweite Meisterschaftsspiel gegen den TuS Hiltrup II war ein Offenbarungseid. SG-Trainer Deniz Sahin sprach nach dem Spiel von einem „Totalversagen“ und bescheinigte seiner Mannschaft mehr als nur eine schwache Leistung.

Kapitän Paul Ulrich will sich nicht äußern

Mannschaftskapitän Paul Ulrich wollte sich nicht zur Lage äußern, gab nur zu Protokoll: „Wir sind im Tief“ und dass er nicht weiter über die sportliche Situation sprechen wolle, um keine Unruhe in die Mannschaft zu bringen. Auch Deniz Sahin und Sportchef Norbert Hanning waren nicht erreichbar. Tobias Lütjann, Selms Co-Trainer, weilte im Urlaub. Auch er hielt sich am Telefon bedeckt, doch zufrieden - das ist klar - sind die Selmer mit dem Ligastart nicht.

Die sportliche Qualität der Mannschaft ist unbestritten. In ihren Reihen befindet sich beispielsweise in Sebastian Kramzik ein Spieler, der seine Klasse schon nachgewiesen hat und der bislang die beiden einzigen Tore für die SG erzielt hat. Kapital konnten die Selmer daraus noch nicht schlagen.

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Ein weiterer Lichtblick war Andre Zolda. Der Mittelfeldspieler stemmte sich laut Sahin als einer der wenigen gegen die 1:3-Niederlage gegen den TuS Hiltrup II.

Zur Wahrheit für die sportliche Misere gehört aber auch, dass die Selmer weiter auf Daniel Ulrich verzichten müssen, der sich noch nicht wieder von einem Kreuzbandrisse erholt hat. Die Chancen, mehr Zählbares einzufahren, dürften mit einem fitten Daniel Ulrich wohl steigen.

SG Selm muss schnell Erfolge einfahren

Es gibt aber bereits jetzt schon auch eine gute Nachricht für die SG Selm, die lautet: Es sind erst zwei Spiele absolviert. 20 Partien folgen noch, um den schwachen Saisonstart vergessen zu machen. Dafür muss die SG aber schnellstmöglich Erfolge einfahren. Die nächste Chance bietet sich am Wochenende beim Heimspiel gegen den SV Davaria Davensberg.

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