Die Ergebnisse der heimischen Teams im Überblick

Fußball-Kreisliga A

Westfalia Vinnum hat den Anschluss an Tabellenführer SuS Olfen verloren. Mit 1:2 mussten sich die Vinnumer zu Hause gegen die SG Selm geschlagen geben. Alle Ergebnisse und Spielberichte in der Übersicht.

KREISGEBIET

, 23.02.2014, 17:46 Uhr / Lesedauer: 4 min
SG-Verteidiger Manuel Göke (r.) hatte Vinnums Torjäger Murat Cengiz gut im Griff und traf sogar selbst.

SG-Verteidiger Manuel Göke (r.) hatte Vinnums Torjäger Murat Cengiz gut im Griff und traf sogar selbst.

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Milewczyk – Schrey, Bennis (80. Neumann), Hellmich, Brüse, Brüggemann, Kütemann, Müller (72. Sievering), Radke (65. Kleischmann), Middeke, Koslowski.

Haarseim – Thomas , Monno, Rosengart, Drees (63. Lammers), Gördes, Kristen (56. Poslednik), Grodowski, Matthias, Berger, Böcker.

1:0 Koslowski (7.), 2:0 Brüggemann (30.), 3:0 Radke (56.), 4:0 Koslowski (89.).

Rote Karten gegen Görges (31.) und Poslednik (66.) wegen Tätlichkeit.

Praktisch mit der ersten Chance im Spiel kamen die Ascheberger zur überraschenden Führung (10.). Christoph Wobbe zirkelte aus spitzem Winkel per Bogenlampe einen Freistoß direkt hinter dem überraschten SVS-Keeper Simon Schwert hinweg und lies denTuS jubeln. Eine Viertelstunde vor Schluss beinahe die entgültige Entscheidung, als Stefan Böcker allein auf das Gehäuse von Schwert zulief aber den Ball neben das Tor setzte. Besser machte es da der eingewechselte Christian Castella praktisch mit der ersten Ballberührung und der zweiten richtigen Chance traf er zum 2:0 Endstand für die Abstiegsbedrohten Ascheberger.

Schwert - L. Hügemann, Muck (69. Schulz), de West, Lübke (46. Heickens), Schmidt (86. Kohlmann), Närdemann, Kinne, Aksoy, Z entgraf, Manfredi.0

Lewandowski - Leibeling, Müller, Klähr, Wobbe (70. Castella), Heitbaum, Schwipp, Windmeier, Reckel, Böcker (76. Lakenbrink), Keiter (56. Broek).

0:1 Wobbe (10.), 0:2 Castella (84.)

Die Hausherren gingen früh in Führung. Christian Kwiatkowski gelang nach gerade einmal drei Spielminuten ein sehenswerter Treffer aus der Distanz, der Einstand war also schon mal geglückt. Selm reagierte aber aggressiv und bot einen vorbildichen Kampf. Nach einigen Bemühungen kam die SG Selm dann auch früh zum Ausgleich. Manuel Göke, der vor allem Torjäger Fatih Cengiz das Leben mehr als schwer machte, traf nach einer knappen Viertelstunde zum Ausgleich. Der Gegentreffer schmeckte den Hausherren überhaupt nicht. Doch zu Treffern kam die Westfalia trotz guter Chancen nicht. Entweder scheiterten die Hausherren an Lukas Witthoff oder am Aluminium, als Neuzugang Ali Cengiz den Ball nach einem Freistoß an die Latte knallte (26.). Nach einer halben Stunde jubelte der Gast dann plötzlich erneut. Alexander Schwegler wurde an der linken Seite nicht konsequent gestört und flankte den Ball präzise in den Strafraum der Heimmannschaft. Jannis Pieper stand dort goldrichtig und ließ Christopher Mayr keine Chance. Nickeligkeiten und Beleidigungen prägten den zweiten Durchgang. Manche Akteure führten völlig übermotiviert die Zweikämpfe, sodass Platzverweise nicht ausblieben. Erst wurde Sven Quante nach einem groben Foulspiel gegen Christian Voßschmidt zurecht vom Platz gestellt, danach erwischte es noch Karsten Menker wegen einer Tätlichkeit.

Mayr – Menker, Müller (80. Lerche), Paluskiewicz (62. Quante), Olfens, A. Cengiz, Stolzenhoff, Kwiatkowski, F. Cengiz, M. Cengiz, Bester (46. Ulisse).

Witthoff – P. Ulrich, Göke, Kämper (10. Dresken), Oguz, Möllenbrink (77. D. Ulrich), Markowski (85. Scharen), Suer, Schwegler, Pieper, Voßschmidt.

1:0 Kwiatkowski (3.), 1:1 Göke (14.), 1:2 Pieper (30.).

Rote Karte Quante (85.) wegen groben Foulspiels, Rote Karte Menker (90.) wegen einer Tätlichkeit.

In der ersten Halbzeit wirkten die Stockumer wacher. „Wir mussten uns erstmal mit der Aufstellung ins Spiel finden“, sagte Trainer Ralf Gondolf. In der 25. Minute konnte Tim Köhler einen durchgelassenen Ball zum 1:0 einnetzen. Zur zweiten Halbzeit wechselte Gondolf Mrkonic Krunslav ein. Ein Wechsel, der sich auszahlte. Denn in der 60. Minute konnte Krunoslav einen Abpraller des Alstedder Torwarts nutzen und zum 2:0 einschieben. Mitte der Halbzeit schafften beide Mannschaften durch Fouls keinen Spielfluss aufzubauen. Immer wieder musste Schiedsrichter Michael Redbrake das Spiel unterbrechen. Am Ende wurde es hitzig auf dem Platz. Nach mehreren Entscheidungen durch Schiedsrichter Redbrake flog erst Ersi Acikgöz und dann Björn Kadlubowski, beide vom BW Alstedde, beide mit Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz. Doch auch die Überzahl konnte Gondolfs Team in der Nachspielzeit nicht ausnutzen. „Uns fehlte am Schluss einfach die Kraft“, so der Coach.

Packheiser, Eulich, Köroglu, Slimani, Karaman, Köhler, Uzun, Elyazici (46. Krunoslav), E. Tozlu, Radstaak (80. Wienstroer), H. Tozlu

Schmid – Paarmann (55. Studnicka), Acikgöz, Rumann, Milinkovic, Kuhne (60. Jung), Kaldubowski, Turan, Klink, Deniz, Friemann

1:0 Köhler (25. Min), 2:0 Krunoslav (60. Min)

Rote Karte: Acikgöz (87.) und Kadlubowski (88.), (beide BW Alstedde, beide wegen Schiedsrichterbelleidigung).

„Endlich haben wir mal keine großen Fehler gemacht. Außer vielleicht, dass wir den Sack früher hätten zumachen können. Die drei Punkte sind für den Kopf sehr wichtig. In den Wochen zuvor haben wir uns zu viel Druck aufgebaut“, erklärte Eintrach-Trainer Muris Mujkanovic. Einen Wermutstropfen gibt es aber: Monssor Monssor, der nach seiner langen Sperre erstmals wieder auf dem Feld stand. In der 37. Minute wurde Monssor rüde umgegrätscht. Die Partie musste einige Minuten unterbrochen werden. Für Monssor war‘s das. Er musste ausgewechselt werden. Eine genaue Diagnose steht noch aus – der Knöchel jedenfalls war dick angeschwollen. Neben Monssor verletzten sich zudem noch Thierry Opsölder und Sadik Zengin. 

Linke, Ünal, Pra, Woitek (81. Lupp), Obrenovic, Gorgon, Bozaci, Monssor (43. T. Opsölder / 76. Taymaz), Zengin, Saado, Bressler.

Franke, Wirmann, Tüns, Holtermann (45. Wessing), Bücker, Strickling, Möller (64. Lüling), Ernst (83. Kruse), Schulte, Jankowiak, Katgeli

1:0, 2:0 beide Bozaci (27., 30.)

„Mehr als ein Pflichtsieg war es wirklich nicht“, sagte Herbern-Coach Timy Schütte nach dem Spiel. Mit der holprigen Asche in Lüdinghausen kamen seine Jungs nicht zurecht. Dementsprechend war die Partie nichts für Fußball-Feinschmecker. In den ersten 45 Minuten hatte die Elf aus Herbern sogar Glück. Lüdinghausen vergab zwei sehr gute Einschussmöglichkeiten. „Der Gegner war energischer in den Zweikämpfen und operierte mit langen Bällen. Damit kamen wir nicht zurecht“, so Herberns Coach. Auf der anderen Seite versuchte die Schütte-Elf mit Kurzpassspiel dagegenzuhalten. Ohne Erfolg. Nach der Fehleranalyse in der Pause lief es besser beim SV Herbern. Die Leistungssteigerung münzte Torjäger Michael Aschoff in Zählbares um. Das erste Mal traf er in der 60. Minute. Eine Flanke von Bruder Stephan versenkte er per Kopf im Netz. In der 86. Minute vollendete er eine gute Einzelaktion. Er setzte sich gekonnt im Sechzehner gegen einen Abwehrspieler durch und schloss zum 2:0 ab. Es waren die beiden einzigen Torchancen der Herbern.

Steffen, Bartsch, Müller, Wagner, Tenberge, Schwenke, Moll (40. Tennhoff), Juerling (19. Remmo), Rips, Gückel, Musiqi

S. Adamek, Overs, St. Aschoff, Nathaus, Schlupp, Temmann, Schwertmann (70. M. Sennekamp), M. Aschoff, Klüsener (65. F. Hölscher), Brinkmann (89. Hüttemann), N. Bußkamp

0:1, 0:2 M. Aschoff (60., 86)

Wegen des Karnevalwochenendes in Ottmarsbocholt haben BWO und GS Cappenberg beschlossen, das für Sonntag angesetzte Meisterschaftsspiel zu verlegen.

SC Capelle

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