Die ersten Triathlons werden die letzten sein - TriTeam absolviert doch noch Rennen

Triathlon

Corona hat den Triathleten die Saison kaputtgemacht. Zwei Wettkämpfe fanden nun doch noch statt für das TriTeam Selm. Einer von ihnen war ungewohnt für die Sportler.

Selm

24.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Selms Triathleten freuten sich doch noch auf eins der wenigen Rennen (v.l.): Berthold Prott, Thorsten Berka, Wolfgang Närdemann, Christoph Bochon, Beate Teichmann und Marcel Steinberg

Selms Triathleten freuten sich doch noch auf eins der wenigen Rennen (v.l.): Berthold Prott, Thorsten Berka, Wolfgang Närdemann, Christoph Bochon, Beate Teichmann und Marcel Steinberg © TriTeam Selm

Die ersten beiden Triathlon-Veranstaltungen, an denen Mitglieder des TriTeam Selm in diesem Jahr teilnahmen, waren auch gleichzeitig die letzten für diese Saison. Sowohl in Ratingen, als auch in Beesel in den Niederlanden gingen mehrere Selmer Triathleten an diesem Wochenende an den Start. Auch wenn die Wettkämpfe etwas abgespeckt und nach RKI-Richtlinie beziehungsweise holländischen Regeln abgehalten wurden, waren doch alle froh, dass es in diesem Jahr noch einmal ernst wurde.

In Ratingen waren Jens Quandt und Yves Fiedler auf einer etwas verkürzten Mitteldistanz unterwegs. Für die 1,5 Kilometer Schwimmen, 60 Kilometer Radfahren und 15 Kilometer Laufen benötigte Quandt 3:18 Stunden und belegte damit den zweiten Platz in seiner Altersklasse. Fiedler überquerte die Ziellinie nach 4:09 Stunden.

Erfolge in der Sprintdistanz

Carsten Schwenke und Tim Thomschke starteten auf der Sprintdistanz. Schwenke erreichte nach 1:07 Stunde das Ziel, was für ihn ebenfalls den silbernen Rang in seiner Altersklasse bedeutete. Für Thomschke war es der allererste Triathlon überhaupt. Er beendete den Wettkampf nach 1:36 Stunde und konnte mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden sein.

Ein etwas anderer Dreikampf wartete an dem gleichen Wochenende auf Beate Teichmann, Berthold Prott, Wolfgang Närdemann, Christoph Bochon und Thorsten Berka. Kurz hinter der deutsch-holländischen Grenze wurde an drei Tagen hintereinander jeweils eine Disziplin absolviert. Eigentlich wollten die Selmer diese Variante des Triathlons im Frühjahr als Generalprobe für die neue Saison durchführen. Durch die Verschiebung der Veranstaltung in den Herbst wurde daraus nun ein Abschluss dieser sehr merkwürdigen Triathlon-Saison.

Das ist selten: Triathleten konnten Distanzen mischen

Das Interessante bei diesem Wettkampf war, dass die Teilnehmer zuvor für jede Disziplin ihre gewünschte Distanz wählen konnten. Vom Sprint bis zur Langdistanz war alles möglich, auch mehrere Verschiedene. Teichmann, Prott, Närdemann und Berka entschieden sich bei allen drei Sportarten für die Mitteldistanz. Das bedeutete für sie, am Freitag 1,9 Kilometer zu schwimmen, Samstag 90 Kilometer Rad zu fahren und Sonntag zum Abschluss 21,1 Kilometer zu laufen.

Christoph Bochon bei der Siegerehrung nach dem Schwimmen

Christoph Bochon bei der Siegerehrung nach dem Schwimmen © TriTeam Selm

Bochon entschied sich dafür, sein Programm zu mischen. Er schwamm 750 Meter (Sprint), fuhr wie die anderen 90 Kilometer Rad (Mitteldistanz) und lief dann einen Marathon (Langdistanz). Die Ergebnisse konnten sich bei allen sehen lassen. Bochon kam beim Schwimmen als zweiter Mann aus dem Wasser und Prott und Berka kamen am Ende mit den Plätzen acht und neun sogar unter die Top Ten in der Gesamtwertung.

Die genauen Zeiten und Ergebnisse sind im Internet zu finden. www.triteamselm.eu

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