Elfmeter bringt Olfen in Stadtlohn um die Lorbeeren

hzFußball: Bezirksliga

SuS Olfen verliert beim Tabellenführer unglücklich mit 0:1, konnte dabei aber offensiv nicht viel ausrichten.

Olfen

, 08.09.2019, 20:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fast hätte der SuS Olfen einen Punkt aus dem Hülsta-Sportpark aus Stadtlohn mitgenommen. Wäre da nicht dieses Foul nach etwas mehr als einer halben Stunde gewesen, das für Stadtlohn zum Elfmeter führte und Olfen um einen möglichen Zähler beim Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga brachte.

Bezirksliga 11

SuS Stadtlohn - SuS Olfen

1:0 (1:0)

Der Unglücksrabe hieß Fabian Konietzni. Der schnelle Offensivspieler war mit nach hinten gelaufen und foulte dann unglücklich einen Stadtlohner. „Er war einen Schritt zu spät. Das war Pech, aber es war ein Elfmeter“, sagte Olfens Trainer Michael Krajczy im Anschluss an die Partie, „der Gegner hat es auch gut angenommen, als sich die Beine gekreuzt haben.“

Ansonsten hatte Krajczy trotz verlorener Partie viel Lob für seine Elf übrig. „Ich habe gerade auf der Rückfahrt auch überlegt, aber Stadtlohn hatte nicht viele Torchancen. Da war nicht viel. Es war ein typisches 0:0-Spiel. Den Punkt hätte ich schon gerne mitgenommen“, sagte Michael Krajczy. Sein Gegenüber bestätigte das weitestgehend: Zufrieden zeigte sich Stadtlohns Trainer Stefan Rahsing nach der Partie am Sonntag aber überhaupt nicht. „Wir haben zu null gespielt und ein Tor gemacht – viel mehr Positives kann ich eigentlich nicht zu dem Spiel sagen“, so Rahsing. Das kann man in Olfen durchaus als Kompliment auffassen. Die Olfener machten es Stadtlohn jedenfalls richtig schwer.

Gefoulter verwandelt Strafstoß

Der Gefoulte trat schließlich selbst an: Maximilian Rhein verwandelte den Strafstoß (36.) gegen den Milewzyk-Vertreter Jan Stember im Olfener Tor – der goldene Treffer, der am Ende über die drei Punkte entschied, weil Olfen selbst auch nicht viel nach vorne zustande brachte. „Uns fehlte etwas die Durchschlagskraft“, sagte Krajczy.

Das dürfte auch auf das Fehlen von Kapitän Marvin Böttcher zurückzuführen gewesen sein, für den Niklas Mählmann ins Sturmzentrum rückte. Auf der Zehn spielte dafür Julian Wilhelm.Hinten kam Daniel Czempik zu seinem Comeback, musste aber schon nach 20 Minuten raus. „Er hatte Kreislaufprobleme“, so Krajczy.

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