Endstation: Nach zweifacher Führung kippt das Spiel des PSV Bork im Kreispokal

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Der PSV Bork ist raus: In der ersten Runde im Kreispokal scheiterte der PSV am Hammer SC. Der B-Ligist kann sich nun ganz auf die Liga konzentrieren, die am 6. September startet.

Bork

, 30.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es hatte alles so gut begonnen - und doch ist der PSV Bork am Ende in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals ausgeschieden. Nach Toren von Sanmi Ojo und Christian Voßschmidt führte Bork mit 1:0 und 2:1 - doch noch vor der Pause kippte die Partie.

„Die Generalprobe haben wir ein bisschen verkackt, weil ich mir schon ausgerechnet hatte, eine Runde weiterzukommen. Natürlich waren wir der Underdog mit einer Liga tiefer, sind aber gut ins Spiel gekommen, bis wir komplett den Faden verloren haben“, sagte Sanmi Ojo.

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Immer wenn Bork aggressiv gegen den Ball arbeitete, schnell umschaltete und mit Tempo zum Tor ging, wurde es gefährlich - so schon nach zwei Minuten: Balleroberung Matthias Scherner, Christian Voßschmidt schickte Sanmi Ojo auf die Reise - und der Borker Spielertrainer überwand Jan Pankauke im Tor des Hammer SC.

Sanmi Ojo (r.), Frederik Köppeler (2.v.r) und Matthias Scherner (l.) gratulierten Torschütze Christian Voßschmidt beim 2:1.

Sanmi Ojo (r.), Frederik Köppeler (2.v.r) und Matthias Scherner (l.) gratulierten Torschütze Christian Voßschmidt beim 2:1. © Sebastian Reith

Auch Borks zweiter Treffer fiel durch schnelles Spiel. Frederik Köppeler schloss ein schönes Solo mit einem feinen Durchstecker auf Voßschmidt ab - der zögerte nicht und zirkelte den Ball halbhoch ins rechte Toreck (27.).

Drei Tore in drei Minuten - es geht Schlag auf Schlag in Bork

Nach zehn Minuten - Bork war zwischenzeitlich ein weiteres Mal durch Voßschmidt gefährlich im Sechzehner aufgekreuzt - hatte der PSV aber etwas nachgelassen und sich in der eigenen Hälfte einschnüren lassen. Der klassenhöhere A-Ligist presste extrem hoch und zwang Bork oft zu Befreiungsschlägen, die wenig kontrolliert beim Gegner landeten.

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Bis zum Ausgleich dauerte es aber bis zur 26. Minute, als Nico Breitländer den Ball flach ins rechte Eck spitzelte. Borks Antwort durch Voßschmidt kam prompt. Doch Hamm glich direkt wieder aus. Diesmal senkte sich eine Bogenlampe von Felix Berndt von linksaußen vor das Tor. Und Borks Torhüter Rene Peters ließ sich von einem Zweikampf vor ihm irritieren - am Ende tickte Berndts Ball ohne Berührung in das Tor - bitter für Bork.

Robert Strickers Sonntagsschuss lässt Bork zurückliegen

Chancenlos war Peters dann aber Robert Strickers Schuss aus 20 Metern an die Unterkante der Latte und von da ins Tor. Abseitsverdächtig sorgte Breitländer, der den zu langsamen Borker Innenverteidigern wegzog, dann noch vor der Pause für Hamms 4:2 (40.). Der Treffer zog Bork den Zahn. Danach war der größte Widerstand gebrochen.

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In Hälfte zwei war nämlich kein echtes Aufbäumen mehr zu spüren. „Wir haben die Aggressivität verloren und irgendwann hast du gemerkt: Die Luft war raus“, sagte Ojo. Hamm tat das Nötigste, blieb in dem verflachten Spiel vor dem Tor zumeist aber glücklos. Erst ein Lattenaufsetzer, später rettete PSV-Kapitän Danny Vogelhofer in höchster Not mit seiner letzten Szene, bevor er verletzungsbedingt ausgewechselt wurde und später mit Kühlakku am Sprunggelenk in Richtung Kabine humpelte.

Das 2:5 durch Lukas Heinrich (78.) hätte Voßschmidt noch einmal verkürzen können. Bei Borks bester Torchance in Halbzeit zwei schoss der Stürmer aber den Keeper in der Tormitte an.

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