FC Nordkirchen gastiert beim Krisenteam

Fußball: Bezirksliga

Zehn Punkte hat der FC Nordkirchen bislang gesammelt. Nur fünf Zähler Nordkirchens Gegner VfR Sölde. Das Team vom Schloss ist also Favorit. Nordkirchens Trainer Issam Jaber widerspricht. „Ich sehe uns nicht als Favoriten. Die Mannschaften tun sich nicht viel“, sagte Jaber.

NORDKIRCHEN

, 29.09.2017, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dalibor Mikuljanac (l.) machte beim 1:1 gegen den FC Overberge eine unglückliche Figur. Es war bereits Nordkirchens viertes Unentschieden in dieser Saison.

Dalibor Mikuljanac (l.) machte beim 1:1 gegen den FC Overberge eine unglückliche Figur. Es war bereits Nordkirchens viertes Unentschieden in dieser Saison.

Bezirksliga VfR Sölde - FC Nordkirchen Sonntag (1. Oktober), 15 Uhr, Jasminstraße, Dortmund

Die ganz großen Erwartungen hat der Fußball-Bezirksligist VfR Sölde noch nicht erfüllt. Der Aufsteiger, der mit 26 Siegen aus 30 Spielen durch die starke Kreisliga Dortmund marschierte, ist bislang vieles schuldig geblieben. Erst ein Sieg aus sieben Ligaspielen sprang heraus. Von einer Krise ist in Sölde schon die Rede.

„Nicht enttäuscht, aber überrascht“, nannte Nordkirchens Trainer Issam Jaber die bisherige Saison des Gegners. Ungern würde er für den zweiten Saisonsieg der Dortmunder sorgen und warnte gestern vor dem Abschlusstraining: „Sölde hat auch gute Ergebnisse eingefahren und Lüdinghausen in Lüdinghausen mit 4:0 geschlagen.“

Und deshalb nimmt er auch die seiner Mannschaft zugeschriebene Favoritenrolle nicht an. Personell sieht es wieder besser aus. Marcel Voß kehrt in den Kader zurück, Jaber tendierte aber noch nicht zu einem Startelfeinsatz. Hinten ist Tobias Temmann wieder eine Alternative. Dass er den zuletzt soliden Marcel Tönning oder den gesetzten Abwehrchef Nils Venneker verdrängt, ist unwahrscheinlich. Gut möglich aber, dass Tönning für Unsicherheitsfaktor Dalibor Mikuljanac nach rechts ausweicht und ein Platz im Zentrum frei wird. „Große Veränderungen wird es aber nicht geben“, kündigte Jaber an.

Kevin Kastner, Boris Mihajlovic, Marvin Koschinski (alle verletzt) sowie der gesperrte Meik Hibbeln können bei den Gastgebern nicht spielen. „Wir werden versuchen, mit allen Mitteln unseren Negativlauf zu beenden. Gegen Nordkirchen werden wir zunächst mit einer eher defensiven Ausrichtung beginnen“, sagte Söldes Trainer Daniel Schmiers.

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