Jannik Blecher ist zurück aus New York - und bereit für die SG Selm

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In New York machte Fußballer Jannik Blecher ein Praktikum und fehlte der SG Selm drei Monate. Sonntag gab er sein Saisondebüt für den Aufsteiger - und wirbelte bereits kräftig mit.

Selm

, 11.11.2019, 17:23 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seine Rückkehr sorgt nicht nur auf der Außenbahn für Entlastung beim personell etwas angeschlagenen Fußball-A-Ligisten SG Selm. Jannik Blecher ist nach mehrmonatigem USA-Aufenthalt zurück und absolvierte Sonntag seine ersten Minuten in dieser Saison - und dann gleich 90.

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Auf dem Flur im Vereinsheim erzählte Jannik Blecher von seinem Fitnesszustand nach drei Monaten Amerika. „Mit Fußball hatte ich eher weniger zu tun, sondern habe eher ein bisschen Basketball gespielt“, sagte Blecher, als sein Trainer Deniz Sahin auf dem Weg zur Kabine vorbeikommt. Sahin verlangsamt seinen Gang, hört zu. Ihn interessiert, was sein Außenverteidiger, der Sonntag als Rechtsaußen wirbelte, zum Thema Fitness so erzählt.

Deniz Sahin versteht den Spaß

„Ich war auch ein paar Mal laufen“, schiebt Blecher, nicht ganz ernst gemeint, eilig hinterher. Blecher und Sahin gucken sich an und lachen los. Der Spaß nach dem 3:1-Sieg gegen Rinkerode, dem ersten Sieg seit über einem Monat, sorgte für gute Stimmung und war irgendwie Sinnbild für den Arbeitssieg. Und viel vorwerfen lassen musste sich Blecher ja auch nicht, der viele Wege ging und das machte, was sein Trainer forderte: Er arbeitete, hatte mit seinen Flanken aber auch etwas Pech.

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„Er hat sich gut geschlagen. Jannik hat jetzt vier Mal mittrainiert und hat einen ordentlichen Eindruck im Training hinterlassen. Er hat sich das verdient“, sagte Sahin nach der Partie.

„New York ist schon ziemlich geil“

Zwei Monate Praktikum absolvierte Jannik Blecher in New York, der größten Stadt Nordamerikas. Anfang August ging der Flieger des Studenten. „New York ist schon ziemlich geil. Man hört davon, kann sich das aber nicht wirklich vorstellen. Das Leben ist schnelllebig, die Stadt ist riesig“, sagte er.

Nach der Hospitanz reiste er noch einen Monat, besuchte auch die Westküste der Vereinigten Staaten. Seit drei Wochen ist Jannik Blecher zurück. „Wenn man wiederkommt, merkt man es körperlich schon“, sagte Blecher, der nach der Regenerationspause auch kommende Woche wieder Hoffnungen haben darf, in der Startelf zu spielen.

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