Jonas Allefeld zieht die Aussicht auf ein Wiedersehen zu GS Cappenberg

hzGS Cappenberg

Eigentlich hatte Jonas Allefeld bei Westfalia Wethmar schon den Sprung in die Bezirksliga geschafft. Nun geht es freiwillig den Schritt in die Kreisliga A. Das hat einen besonderen Grund.

Cappenberg, Wethmar

, 30.12.2019, 13:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

GS Cappenberg hat sich bei einem Ortsnachbarn bedient. Vom TuS Westfalia Wethmar wechselt Jonas Allefeld zu den Grün-Schwarzen (wir berichteten). Im Gegenzug verschlägt es Innenverteidiger Lukas Nagel von Cappenberg an die Wethmarer Wehrenboldstraße. Dass es Allefeld ausgerechnet nach Cappenberg zieht, hat einen besonderen Grund.

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Der ist allerdings nicht bei der abgebenden Westfalia zu finden. „Das hatte nichts mit dem Verein oder den Mitspielern zutun“, sagt Allefeld selbst. In der Bezirksliga-Mannschaft der Westfalia sammelte er regelmäßig Spielzeit, Allefeld stand sogar ab und zu in der Startelf. Ob mit oder ohne den 19-Jährigen auf dem Feld: Für Wethmar läuft es 2019/2020 bisher überhaupt nicht rund, der TWW steht mit zehn gesammelten Punkten tief drin im Tabellenkeller.

Der Schritt zurück in die Kreisliga sei eine persönliche Entscheidung gewesen, „um mich da weiterzuentwickeln“, so Allefeld. Der Offensivspieler bekam in Wethmar zuletzt weniger Einsatzzeiten - das soll sich nun ändern. Möglichst viel Spielzeit kriegen und „das eine oder andere Tor schießen“ - das verspricht sich Allefeld von GS Cappenberg.

Pascal Harder trainierte Allefeld schon in der Jugend

Dass seine Wahl auf den Nachbarn fällt, hängt eng mit einer Personalie zusammen. Allefeld trainierte in der B-Jugend unter dem jetzigen GSC-Coach Pascal Harder. Mit „Kalle“ käme er einfach super klar, sagt Allefeld. Während Harder die Westfalia verließ und inzwischen seit gut anderthalb Jahren am Kohuesholz an der Seitenlinie steht, blieb Allefeld dem TWW erhalten. Im Sommer ging es für ihn aus der Jugend in die Bezirksliga-Elf. Und nun folgt er seinem Ex-Jugendtrainer mit einiger Verspätung nach Cappenberg.

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Neben den losen, persönlichen Zielen hat Allefeld auch mit seiner neuen Mannschaft Ambitionen. „Unter den ersten Fünf landen“, erklärt Allefeld sein Ziel. Als Tabellensiebter hat Cappenberg derzeit sieben Zähler Rückstand auf den Fünften Rot-Weiß Unna. Auffällig: Alle Mannschaften, die vor GSC stehen, haben mehr Tore erzielt als die Harder-Elf. Genau dort soll Allefeld Abhilfe schaffen.

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