Mehr Derbys und bis zu fünf Absteiger - Reaktionen auf die Ligeneinteilung

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Es wird proppenvoll in der Bezirksliga 11: Nachdem Union Lüdinghausen und der FC Nordkirchen umgruppiert worden sind, bilden 18 Mannschaften die neue Liga. Hier gibt es die Reaktionen dazu.

Olfen, Nordkirchen, Bork

, 01.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Fußball-Bezirksliga 11 ist die neue Heimat des FC Nordkirchen. Der Verein ist am Montagmittag nach zehn Jahren in der Bezirksliga 8 umgruppiert worden - gemeinsam mit Union Lüdinghausen. Wie erwartet ist auch der SuS Olfen als Aufsteiger in die Bezirksliga 11 einsortiert worden. Die Bezirksliga 11 ist jetzt die mit Abstand vollste Bezirksliga im gesamten Verbandsgebiet. 18 Mannschaften tummeln sich hier, während die meisten Staffeln nur 16 Teams beherbergen.

Für die Bezirksliga 11 hat das Folgen. Denn die Zahl der Absteiger in der Liga wird auf mindestens vier erhöht. Womöglich drohen sogar fünf Absteiger. „Rechnerisch sind fünf möglich“, sagte Horst Dastig - denn schließlich muss der Verband wieder auf die passende Zahl an Absteigern kommen. Entschieden ist noch nichts, teilte der FLVW auf Anfrage mit. Das Gremium soll Montagabend tagen. Dienstag, spätestens Mittwoch soll eine Entscheidung stehen.

Osterpause und lange Winterpause gehören der Vergangenheit an

Auf Dastig kommen vier zusätzliche Spieltage zu: Die Saison läuft im Dezember eine Woche länger als in einer 16er-Staffel bis zum 15. Dezember. Zudem ist am 9. Februar schon wieder ein Spieltag angesetzt - die Winterpause ist also ausgesprochen kurz. Gespielt wird auch an Gründonnerstag (9. April) und Ostermontag (13. April). Das geht aus dem Rahmenterminkalender hervor.

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Norbert Sander, Sportlicher Leiter des SuS Olfen, freut sich auf die Duelle mit Nordkirchen und Lüdinghausen. „Wir sind froh, dass wir zwei zusätzliche Derbys haben. Das haben wir uns alle gewünscht“, sagte er. In der Staffel 11 war der SuS doch recht alleine. Der Klassenerhalt dürfte sich jetzt aber schwieriger gestalten. Sander: „Da müssen wir durch.“

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Norbert Sander, Sportlicher Leiter SuS Olfen © Sebastian Reith

Tobias Tumbrink hat Wünsche im Kader rausgehört

Tobias Tumbrink, Trainer von Union Lüdinghausen, wäre gerne auch in der Staffel 8 geblieben. „Ich wohne in Selm und das Netzwerk in die 8 hinein ist einfach besser. Aber aus Gesprächen mit den Spielern habe ich auch rausgehört, dass viele gehofft haben, in die Staffel 11 zu kommen. Als Coesfelder Mannschaft ist der Bezug zu Haltern oder Olfen einfach größer als zu Sölde, Kemminghausen oder Mengede“, sagte Tumbrink.

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Tobias Tumbrink, Trainer Union Lüdinghausen © Dominik Gumprich

Der Verband erfüllte damit die Wünsche aus Nordkirchen und Lüdinghausen nach mehr Derbys. „Wir kennen die Liga und die Mannschaften nicht, die kennen uns aber auch nicht. Es ist eine neue Staffel. Aber wir sind zufrieden. Das passt schon“, sagte David Handrup, Vorsitzender der Abteilung Fußball im FC Nordkirchen. Kapitän Florian Fricke kennt die Region, als er noch bei Union Lüdinghausen aktiv war. „Ich glaube, Haltern wird eine gute Rolle spielen“, sagte er. In ihm macht Fricke einen der Hauptkonkurrenten um den Titel aus.

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David Handrup, Vorsitzender der Fußballabteilung des FC Nordkirchen © Sebastian Reith

Fußballerinnen des PSV Bork fühlen sich in Staffel 5 wohl

Zufrieden sind auch die Borker Fußballfrauen, die weiter in der Bezirksliga 5 kicken. „Wir haben keinen Antrag auf Staffelwechsel gestellt. Wir fühlen uns in der Bezirksliga 5 wohl. Also gab es keinen Grund, irgendetwas in die Wege zu leiten“, sagte Dietmar De Sacco, Sportlicher Leiter der Fußballerinnen beim PSV. In der Staffel hat Holzwickede bereits zurückgezogen und eine Mannschaft nur für die Kreisliga gemeldet. Es wird also nur zwei weitere Absteiger geben.

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