Olfen holt drei Punkte gegen Bork – alle Ergebnisse

Fußball-Kreisliga A

Der SuS Olfen hat am zweiten Spieltag der Lüdinghausener Kreisliga A gegen den PSV Bork drei Punkte eingefahren. Die Herbern-Reserve schlug Olfens "Zweite" deutlich mit 5:0. Wie die anderen Partien der heimischen Teams ausgegangen sind, lesen Sie hier.

KREISGEBIET

24.08.2014, 18:33 Uhr / Lesedauer: 5 min
Sebastian Middeke (l.) und seine Olfener boten gegen den PSV Bork eine starke Vorstellung.

Sebastian Middeke (l.) und seine Olfener boten gegen den PSV Bork eine starke Vorstellung.

Jetzt lesen

Lediglich für zehn Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe. Zu verhalten gingen die PSV-Mannen von Peter Poslednik gegen einen mutigeren Gegner vor. „Wir waren einfach nicht aggresiv genug in den Zweikämpfen und haben die Gegentore zu leicht hergegeben“, analysierte Poslednik nach dem Abpfiff. Olfen lief sofort vorne an und nahm das Heft in die eigenen Hände. Bei der Chancenverwertung hatte der SuS aber noch steigerungspotential. Erst nach 23 Spielminuten traf Olfens Stürmer Marvin Böttcher zu erlösenden und überfälligen Führung. Dieser Treffer läutete die schwächste Phase der Olfener ein. Durch Hektik im eigenen Passspiel schadete sich das Team häufig selbst und verhalf den vorher noch zaghaft gewesenen Borkern zu ihrer Hochform in den 90 Spielminuten. Phillip Grodowski traf per direktem Freistoß zum Ausgleich (39.) und rüttelte den Meister wieder wach. Erneut war Marvin Böttcher zwei Minuten vor der Halbzeit zur erneuten Führung zur Stelle. In den zweiten 45 Minuten riss Olfen das Spiel komplett an sich und ließ dem Gast keine Chance mehr. Die eingewechselten Andre Zolda (65.) und Joost Sievering (85.) erhöhten durch ihre Treffer noch auf ein standesgemäßes 4:1.  

A.Müller - Kleischmann 67. Sievering), Schrey, Hellmich, Brüse, Naumann (55. Zolda), Brüggemann (73. M. Müller), Karwot, M. Böttcher, Middeke, D. Böttcher

Haarseim - Zander, R. Poslednik (69. Nölle), Rosengart, Grugel, Gördes, Böcker, Koch, Matthias, Grodowski (Felix Wüllhorst), Wüllhorst

1:0 Böttcher (23.), 1:1 Grodowski (39.), 2:1 Böttcher (42.), 3:1 Zolda (65.), 4:1 Sievering (85.)

Bereits nach zwei gespielten Minuten hätte Olfens Jonas Michel die Führung erzielen müssen. Völlig frei vor dem Tor überlegte der Spielführer der Olfener ein wenig zu lange und scheiterte an Finn Brinkmann, dem Schlussmann des SV Herbern II. Es entwickelte sich ein gutes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mehr vom Spiel hatten dennoch die Hausherren. Die besseren Einschussgelegenheiten ebenfalls. Max Müller, Leihgabe aus der „Ersten“, vergab kurz vor dem Sietenwechsel zusammen mit Michel aber auch die beste Torchance, als sie zusammen den Ball auch auf kürzester Distanz nicht über die Linie bekamen.

Nach dem Gang in die Kabinen waren die Jungs vom Steversportpark nicht wiederzuerkennen. Der Treffer von Steffen Hunnewinkel (47.) traf mitten ins Herz der aufopferungsvollen kämpfenden Olfener Mannschaft. Nach dem Treffer von Simon Närdemann nur knappe zehn Minuten später war die Begegnung bereits entschieden. Olfen fand keinen Bezug mehr zum Spiel. Kaum ein Pass fand noch den gewünschten Adressaten. Der Gast aus Herbern hatte es nun leicht sich Chance um Chance zu erspielen. Nach dem zweiten Streich von Steffen Hunnewinkel (70.) gab es bereits erste Auflösungserscheinungen in der Hintermannschaft der Olfener. Ramon Lutter (74.) und Lukas Mangels (89.) stellten das Ergebnis noch auf 0:5 aus Sicht des SuS II.  

Kramzik - Schrey, Bennis, Kornblum, Mayr, Lassak, Czubak, Radke, Müller (66. Kuck), von Hagen (66. Kemmann), Michel (74. Hube)

Brinkmann - Roters, Zilligen (46. Lohmann), Pinnekämper, Nathaus, Overs, Klüsener, Hunnewinkel (75. Hüttermann), Mangels, Richter, Närdemann (61. Lutter)

0:1 Hunnewinkel (47.), 0:2 Närdemann (58.), 0:3 Hunnewinkel (70.), 0:4 Lutter (74.), 0:5 Foulelfmeter: Mangels (89.)

Die Begegnung begann für die Gastgeber äußerst schlecht. Nach einer knappen Viertelstunde musste Südkirchens Trainer bereits wechseln. Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich Leon Hügemann auf dem hohen Rasen und knickte um. In der ersten Halbzeit agierten die Gäste aus Cappenberg offensiver und konnten sich mehrere Eckbällen herausarbeiten. Die beste Möglichkeit hatte Benedikt Stiens per Kopfball und kurz vor der Pause hätte der Ex-Südkirchener Pascal Ressemann die Grün-Schwarzen mit einem Schuss aus spitzen Winkel in Führung schießen können, doch der Schuss ging knapp neben das Tor.  In der zweiten Halbzeit setzten mit dem Regen bei beiden Mannschaften viele Fehlpässe ein. Die Gastgeber hatten im gesamten Spiel nur eine nennenswerte Chance. Einen Schuss von Fernando Manfredi entschärfte Cappenbergs Keeper Manuel Sperl. Die Cappenberger konnten noch einen Lattentreffer verzeichnen. Der Schiedsrichter sorgte für eine Kuriosum, er beendete beide Halbzeiten drei Minuten zu früh. 

Philipps - Muck, Althoff, Aksoy, Heickens, Akono, Hügemann (13. Schmidt), Studnicka, De West (46. Schulz, M. Zentgraf, Manfredi. Cappenberg: Sperl - Lippke (68. Kneip), Kaspareit, Ressemann, Farinde, Strecke, Stiens, Osmolski, T. Zentgraf, Heisig, Schwartz (82. Wiesmann).

Fehlanzeige.

Der Favorit aus Lüdinghausen begann die Partie äußerst offensiv. Bereits nach einer Viertelstunde führte die Truppe von Trainer Mario Pongrac mit 2:0 Toren. In der zwölften Minute die Führung für die Unioner durch Achim Wischnewski. Nur drei Zeigerumdrehungen weiter das schnelle 2:0 durch Robert Mainka. Beide Treffer resultieren aus dem schnellen Pressing, das die Gäste aufgezogen haben. Die Hausherren besinnten sich nun auf ihre kämpferischen Tugenden und erspielten sich eine Reihe von Torchancen. Folgerichtig kamen die Gastgeber noch bis zur Pause zum verdienten Ausgleich. Nach einer knappen halben Stunde traf Christian Köpper und zwei Minuten vor dem Wechsel war Stürmer Sven Kroner für die Capeller erfolgreich. Bis in den Schlussminuten konnten die Gastgeber das Spiel offen gestalten und hätten mit Glück auch die Führung erzielen können. Die Unioner kamen durch einen Lucky-Punch von Niklas Uellendahl, der mit einem Schuss aus knapp 25 Metern Lukas Schulze Kersting im Capeller Tor überraschte, der Ball strich am verdutzten Keeper vorbei in den Winkel. 

Schulze Kersting - Steinhoff (69. Cillien), Reher, Zimmer, Krieter, Lachmann, Töpper (80. Wittkamp), Pate, Kroner (76. Eckey), Artinger, Walter.

Rudolph - Petrausch (52. Schäfer), Öztürk, Heimsath, Höning (90. Lips), Voll, Grewe, Uellendahl, Mainka, Beermann, Wischnewski (59. Görlich).

0:1 Wischnewski (12.), 0:2 Mainka (15.), 1:2 Töpper (31.), 2:2 Kroner (43.), 2:3 Uellendahl (89.)

Beide Teams zeigten zwei komplett verschiedene Halbzeiten. Im ersten Abschnitt waren die Alstedder das bessere Team. Stockum bekam das Spiel nicht in den Griff und leistete sich zunehmend viele katastrophale Fehler im Aufbauspiel. Es dauerte nur zehn Minuten bis die Gastgeber durch ein Eigentor von Niklas Greningloh in Rückstand gerieten. Die Gäste Offensive vergab viele ihrer Möglichkeiten durch Kadir Kaya (26.) und Murat Büyükdere (41.) Kurz vor der Pause erhöhte Büyükdere nach Vorarbeit von Kaya auf 2:0. Nach dem Wechsel ein völlig anderer Spielverlauf. Stockum presste besser und Alstedde spielte wie gelähmt. Durch ein schnellen Anschlusstreffer von Tim Köhler witterten die Stockumer wieder ihre Chance (55.).

Die Hausherren zeigten Kampfgeist und wurden belohnt. Christopher Eulich zog aus 25 Metern ab. Der Ball setzte unhaltbar für BWA-Keeper Emre Eckici im Tor auf (77.). Stockum war wieder im Spiel. Nun wollte man den Sieg und machte die Abwehr auf. Dies wurde fast bestraft. Büyükdere traf aus 16 Metern nur den Außenpfosten (82.). Dann schwächte Büyükdere sein Team. Nach einer Flanke kam er nicht an den Ball und schlug die Kugel aus der Luft ins Tor. Der Schiedsrichter zeigte dem BWA-Stürmer die Gelb-Rote Karte. (87.). Es folgten brisante Szenen. Firat Isikli brachte den Ball von rechts flach vor das Tor, wo Köhler zunächst verpasste, jedoch Köröglu am zweiten Pfosten stand und einnetzte (90.). Was dann folgte waren Emotionen pur.  

Packheiser, Barthel, Köröglu, Föst (30. Eulich), Grenningloh (46. C.Opsölder), Sudholt, T. Opsölder, Isikli, Köhler, Karaman, Dömland (61. Moer)

E.Ekici, Tikici, Lohietz, Kuhne (80. Turan), Halilovic (51. Stojak), Paarmann, Kaya, A.Eckici, Acikgöz, Büyükdere, Milinkovic (71. Deniz)

0:1 Grenningloh (10/ET), 0:2 Büyükdere, 1:2 Köhler (55.), 2:2 Eulich (77.), 3:2 Köröglu (90.)

Gelb-Rote Karte gegen Büyükdere wegen Handspiels

Zum siebten Mal in Serie konnte Eintracht Werne nicht gegen Blau-Weiß Ottmarsbocholt gewinnen. „Ich habe meinen Jungs gesagt, dass auf uns ein Fluch liegen muss. Das Spiel hätten wir gewinnen müssen“, sagte Trainer Muris Mujkanovic. Schon zur Halbzeit hätte laut Mujkanovic die Eintracht mit 5:2 führen müssen. In den ersten zehn Minuten hatte Ottmarsbocholt zwei gute Möglichkeiten. Dann spielte nur noch die Eintracht. Mario Martinovic und Osman Köse schossen auch eine 2:0-Führung heraus. „Nach dem Wechsel haben meine Jungs nur noch Jojo gespielt. Sie sind aufgetreten, als sei der Sieg schon perfekt“, so Mujkanovic.

Aber es kam ganz anders. Jetzt nahm Ottmarsbocholts Spielertrainer Ralf Bülskämper das Kommando. Beim 1:2 in der 60. Minute ließ er drei Eintrachtler alt aussehen. „Das war lächerlich. Bülskämper ist Mitte 40 und spielt meine Jungs schwindelig. Das darf nicht sein“, so Mujkanovic. Und es kam noch schlimmer für die Eintracht: Dennis Hölscher glich sogar zum 2:2 aus (68.). Jetzt erst nahm die Eintracht wieder Fahrt auf und erspielt sich Chancen. Aber der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tor. In der Nachspielzeit hatte die Eintracht sogar Glück, dass die Partie nicht verloren ging. Ein Kopfball ging knapp am Tor vorbei.

Knop, Schepmann, Bassenhoff (52. Hibbe), Volbracht, Mehring, Arnschink, Hölscher, Bülskämper (83. Schlüter), Tübing, Welp, Simon

Linke, Ünal, Schynol, Lupp, Da. Obrenovic, Mario Martinovic, Bozaci, Do. Obrenovic, Köse (80. Pawlik), Bilgic, Marco Martinovic

0:1 Mario Martinovic (28.), 0:2 Köse (41.), 1:2 Bülskämper (60.), 2:2 Hölscher (68.)  

Lesen Sie jetzt