Olfen und Cappenberg greifen ins Geschehen ein

Fußball-Kreisliga A

Ihren Saisonauftakt dürfen am Sonntag auch die Erstvertretung des SuS Olfen und GS Cappenberg feiern. Ihr Partie vom ersten Spieltag wurde bekanntlich in den September verlegt. Unterdessen erwartet Olfens Reserve den personell wohl am besten aufgestellten Gegner der Liga.

KREISGEBIET

, 22.08.2014, 14:37 Uhr / Lesedauer: 3 min
GS Cappenberg (Form: 70 Prozent): Als Aufsteiger war GS Cappenberg in der vergangenen Saison die Überraschung. Vor allem das erfrischende Offensivspiel um Abiola Farinde stellte die Gegnerreihen vor große Probleme. Die Leistungen in den Testspielen waren in der Vorbereitung schwankend. Dem 5:0 über den TuS Niederaden folgte ein 0:1 bei Mengede 08. Auch gegen den SuS Oberaden zog Cappenberg den Kürzeren (1:3). Gegen den TuS Rahm gab es Sonntag dann wieder einen 3:1-Erfolg. Da der Neuling-Bonus in diesem Jahr bei den Cappenberger weg fällt, wird der Auftakt wohl etwas schwieriger werden.

GS Cappenberg (Form: 70 Prozent): Als Aufsteiger war GS Cappenberg in der vergangenen Saison die Überraschung. Vor allem das erfrischende Offensivspiel um Abiola Farinde stellte die Gegnerreihen vor große Probleme. Die Leistungen in den Testspielen waren in der Vorbereitung schwankend. Dem 5:0 über den TuS Niederaden folgte ein 0:1 bei Mengede 08. Auch gegen den SuS Oberaden zog Cappenberg den Kürzeren (1:3). Gegen den TuS Rahm gab es Sonntag dann wieder einen 3:1-Erfolg. Da der Neuling-Bonus in diesem Jahr bei den Cappenberger weg fällt, wird der Auftakt wohl etwas schwieriger werden.

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Lange musste der SuS Olfen auf den Saisonstart warten. An diesem Spieltag ist es aber auch für die Steverstädter soweit. „Endlich geht´s für uns los. Das wurde langsam auch Zeit“, sagt SuS-Coach Norbert Sander. Der Meister der vergangenen Spielzeit trifft auf den PSV Bork. „Wir haben den Anspruch, zuhause zu gewinnen, wissen aber um die Stärke der Borker“, so Sander. Die weiße Fahne möchte der PSV Bork nicht schwenken. „Wir wollen zumindest einen Punkt. Wenn wir drei holen, beschwere ich mich natürlich nicht“, so Trainer Peter Poslednik. Auf Olfener Seite fehlen Mark Köster (Fingerbruch), Justus Radke (Urlaub) und Simon Milewzyk (krank). Der PSV Bork hat schon wieder personelle Sorgen. Hendrik Neise, Jonas Lammers und Kai Freiberg gesellen sich zu den übrigen Verletzen.

Wenn die Olfener Reserve auf die Herberner Zweitvertretung trifft, braucht man den Vergleich zu David gegen Goliath nicht scheuen. Der Aufsteiger startete mit einer 1:4-Niederlage gegen die SG Selm in die Saison, verkaufte sich dort aber teuer. „Wir haben das ganz gut gemacht. Mit etwas Glück hätte da sogar ein Punkt herausspringen können“, sagt SuS-Trainer Markus Kuhn, der am Sonntag alle Mann an Bord haben wird. Nun geht es gegen die Herberner, die mit einem 5:1-Erfolg über den SV Südkirchen in die Saison starteten. Die SVH-Reserve wird wieder auf Kräfte aus dem Landesliga-Kader zurückgreifen. „Ich habe als Trainer jetzt ein personelles Luxusproblem“, sagt SVH II-Trainer Timy Schütte. Er gibt aber zu, dass seine Situation nicht so leicht sei. Er müsse einigen Spielern aus seinem Kader sagen, dass sie in der dritten Mannschaft spielen müssen. „Das ist für die natürlich bitter, weil sie die ganze Vorbereitung mitgemacht haben und fußballerisch in die A-Liga gehören.“

Für GS Cappenberg ist es das erste Saisonspiel. Coach Patrick Osmolski würde am liebsten direkt einen Dreier einfahren. „Die Generalprobe gegen Wethmar ist uns gelungen und nun wollen wir am liebsten drei Punkte holen“, so der Cappenberger Coach. Dieses Ziel strebt auch der SV Südkirchen an. „Der Erfolg im Pokal hat uns viel Selbstvertrauen gegeben, nun wollen wir gerade im Heimspiel mit einem Sieg nachlegen“, sagte SVS-Trainer Klaus Lohmann. Es fehlen aufseiten der Gäste Tim Jesella (verletzt), Thilo Schürmann (Urlaub) und Fabian Wißmann (krank). Südkirchen muss auf David Hügemann (Jochbeinbruch) und Simon Schwert (Zerrung) verzichten.

Nach der 1:3-Niederlage bei der Eintracht aus Werne wartet an diesem Spieltag das nächste große Kaliber auf den Capeller Sportclub. Gegen Union Lüdinghausen, die vergangenen Sonntag Westfalia Vinnum bezwang, rechnet sich SCC-Coach Martin Ritz nicht allzu viel aus. „Wir sind krasser Außenseiter. Union hat einen sehr guten Trainer, der den SuS-Fußball des vergangenen Jahres spielen lässt“, sagt Capelles Coach Martin Ritz. Verstecken möchten sich die Capeller aber nicht. „Die individuellen Fehler müssen minimiert werden. Ich hoffe, dass wir dann mal für unseren Aufwand belohnt werden“, so Ritz weiter. Personell hat sich beim SCC nicht viel geändert. Christian Töpper ist neben den vielen Ausfällen fraglich.

Trainer Ralf Gondolf weilt noch im Urlaub, sein Co-Trainer Lars Zimmer vertritt ihn. Wie schon bei der 1:3-Niederlage im Kreispokal gegen den SV Südkirchen in der Woche. „Da haben wir ein wenig experimentiert. Das werden wir in der Meisterschaft aber nicht tun“, sagte Zimmer. Stockum spielte mit nur einem Sechser, dafür zwei Spielern auf der Zehn und einem Stürmer. Zimmer wird wieder auf zwei Stürmer umstellen und hat für die beiden Startelfpositionen drei Kandidaten: „Stefan Möer hat gegen Südkirchen auf der Zehn begonnen und getroffen. Mario Dömland spielte vorne drin. Tim Köhler hat nach seiner Einwechslung auch gut gespielt.“ Auf Gegner Alstedde will Zimmer „kontrollierten Druck ausüben“.

Zwei Niederlagen, kein Sieg und ganze fünf Unentschieden stehen für die Eintracht bei den letzten sieben Meisterschaftsbegegnungen gegen Ottmarsbocholt zu Buche. „Gegen die haben wir uns immer schwer getan“, sagt Eintracht-Coach Muris Mujkanovic. Er muss eventuell auf zwei Torschützen vom ersten Saisonspiel verzichten. Osman Köse (Grippe) und Andreas Pawlik (Mandelentzündung) sind angeschlagen. Dafür könnte Faruk Bozaci in die Startelf rutschen. „Er hat nach seiner Einwechslung gut gewirbelt“, lobte Mujkanovic. Verändern muss sein Team aber die Einstellung: „Die erste Halbzeit gegen Capelle war eine Katastrophe.“.

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