Pascal Harder über die drei Cappenberger Winter-Abgänge: „Das war ein kleiner Schock“

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Drei wichtige Stützen musste GS Cappenberg in diesem Winter ziehen lassen. Trainer Pascal Harder haben diese Abgänge sehr überrascht - einen Ausverkauf befürchtet er aber nicht.

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, 06.01.2020, 16:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Drei Spieler hat GS Cappenberg in dieser Winterpause verloren. Dabei muss der Fußball-A-Ligist nicht auf Spieler aus der zweiten oder dritten Reihe verzichten. Coach Pascal Harder berichtet, wie er die Entscheidungen seiner nun Ex-Schützlinge aufgenommen hat.

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Harder macht keinen Hehl daraus, dass ihm nicht irgendjemand wegbricht. „Das sind drei unserer Stützen“, so der GSC-Trainer. Dennis Markowski ist mit Tom Zentgraf der Dauerbrenner der Cappenberger (1440 Einsatzminuten), Lukas Nagel trotz beruflicher Einschränkungen immer eine Konstante, sobald es sonntags auf den Platz geht. Das Duo schließt sich Bezirksligist Westfalia Wethmar an. Ebenfalls in den Lüner Norden zieht es Außenbahnspieler Rafael Felsberg, der künftig für A-Liga-Spitzenreiter BW Alstedde aufläuft.

Pascal Harder: „Das war ein kleiner Schock“

„Das waren relativ kurzfristige Sachen, mit denen wir nicht gerechnet haben. Das war ein kleiner Schock“, sagt Harder zu den Abgängen schon zur Winterpause. Cappenberg führte mit all seinen Akteuren frühzeitig Gespräche über die Zukunft. Bei Felsberg und Markowski wusste Harder „dass es noch andere Vereine gibt“. Mit Nagel sei aus beruflichen Gründen zunächst kein Gespräch möglich gewesen.

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Da einige Spieler aus dem aktuellen GSC-Kader einst für Wethmar aktiv waren, schienen weitere Wechsel an die Wehrenboldstraße nicht ausgeschlossen. „Das hat man im Hinterkopf durch die vielen privaten Verflechtungen nach Wethmar. Aber es ist nicht der Fall, dass wir Angst vor einem Ausverkauf hatten“, sagt Harder.

Im Gegenzug hat sich auch Cappenberg in Wethmar bedient, den 19-jährigen Offensivspieler Jonas Allefeld ans Kohuesholz geholt. „Ich bin ein Typ, der gerne mit jungen Spielern arbeitet“, so Harder. Er trainierte Allefeld bereits in der Wethmarer B-Jugend, als er selbst noch für die Westfalia auflief. Ebenfalls neu in Grün-Schwarz ist Markus Goletz. Der Allrounder lief zuletzt für Landesligist Werner SC auf. „Der ist noch fast einen Kopf größer als ich“, schmunzelt Harder.

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Ob das Duo den hochkarätigen Aderlass ersetzen kann, bleibt abzuwarten. Einfluss auf die Ziele in der Rückrunde hat das nicht. „Ich habe noch nie eine Mannschaft erlebt, die so viel Pech mit Verletzungen hatte, wie wir“, sagt Harder. Langzeitverletzte wie Marian Kuhn, Fabian Wiesmann oder Maximilian Stasch kehren nun zurück. Daher lautet das GSC-Ziel: Die Rückrunde besser gestalten als die Hinrunde.

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