PSV Bork fängt sich zur richtigen Zeit und gewinnt gegen Unna-Massen

Handball

Trotz Ausfällen gelingt dem PSV Bork viel mehr als noch eine Woche zuvor gegen Hamm. Das Spiel musste eine Stunde später angepfiffen werden.

Bork

20.01.2020, 16:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
PSV Bork fängt sich zur richtigen Zeit und gewinnt gegen Unna-Massen

Leon Schlage traf viermal ins gegnerische Tor für den PSV Bork. © Jürgen Weitzel

Die Handballer des PSV Bork schlossen die erste Serie mit einem deutlichen 33:27-Sieg ab und verdrängen den bezwungenen Gegner SGH Unna Massen V vom sechsten Tabellenplatz.


2. Kreisklasse Hellweg

PSV Bork - SGH Unna Massen V

33:27 (18:14)

Die Zuschauer bekamen im eine Stunde wegen Badminton und den Jugendvorspielen später als sonst angepfiffenen Spiel unterhaltsamen Handball und viele Tore zu sehen, denn der PSV setzte im Angriff bessere Akzente als zuletzt beim Spitzenreiter Hammer SC IV.

Es fehlten gegenüber dem Hamm-Spiel Maximilian Hans und Theo Spanka, dafür waren Leon Schlage und Maximilian Preuß dabei. Gegen eine aus erfahrenen und jungen Spielern gemixte Gästesieben zog der PSV von 3:1 über 6:3 auf 9:4 davon, doch der Kreis konnte nicht so richtig abgedichtet werden, was den Gegner immer herankommen ließ, da dieser zum Ende der ersten Halbzeit außerdem aus dem Rückraum besser zur Geltung kam.

Eigentlicher Torwart wirft selbst ein Tor

Maurice Wedhorn, der sein Torwart-Trikot mit dem Trikot Nummer neun tauschte, bekam von seinen Kameraden viel Beifall, als er sich am Kreis durchsetzte und das 18:14 erzielte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zog sich der erfahrene Mark Bethke bei einem Wurf von der halblinken Position eine Schulterverletzung zu und blieb fortan auf der Bank. Das brachte den PSV offensichtlich etwas aus dem Konzept und beim 24:25 nach 43 Minuten lagen die Borker das einzige Mal hinten. „Da haben wir uns unnötig schwer getan“, stellte PSV-Trainer Matthias Hans fest.

PSV Bork fängt sich wieder

Aber die Borker gerieten nicht vollkommen aus den Fugen, sondern fingen sich wieder. Aaron Windener, der sich in Hamm noch entnervt auf die Bank setzte, weil nichts klappen wollte, übernahm immer mehr Verantwortung und hatte trotz teilweiser Sonderbewachung mit zwölf Toren nicht unerheblichen Anteil am Borker Sieg.

Auch Linkshänder Marvin Förtsch mit seinen Toren von den rechten und Benny Rittig von der linken Außenposition machten ihre Sache gut. In der entscheidenden Phase wurde Torwart Markus Knappmann zum Rückhalt. Damit schloss der PSV die erste Serie mit einem ausgeglichenen Konto von 10:10 ab, was nicht ganz den Erwartungen entspricht.

PSV Bork: Knappmann, Wesselmann - Rohe (2), Wedhorn (1), Rittig (4), Förtsch (5), Windener (12/1), Schlage (4), Preuß (1), Bethke (4), Franzen

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