PSV Bork geht mit einem Sieg in die Weihnachtspause

Handball: 2. Kreisklasse

Die Handballer des PSV Bork haben am Samstag ihr vorgezogenes Heimspiel gegen den TuS Westfalia Anröchte II auch in der Höhe verdient mit 38:23 gewonnen.

Bork

, 15.12.2019, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
PSV Bork geht mit einem Sieg in die Weihnachtspause

Martin Wüllhorst (M.) verletzte sich beim letzten Saisonspiel des PSV Bork. © Fleckmann (A)


2. Kreisklasse Hellweg
PSV Bork - TuS Westfalia Anröchte II 38:23 (20:12)

„Ich weiß nicht, ob der PSV Bork damit zufrieden ist. Ich bin es jedenfalls nicht“, erzählte Matthias Hans am Sonntagvormittag und überlegte. Da war dieses Spiel in Massen zum Saisonstart, das Bork deutlich mit 13:27 verloren hatte. Und auch die 30:35-Niederlage der Vorwoche in Kaiserau wurmte den Borker Trainer noch etwas. „Vier Punkte mehr hätten wir holen können“, sagte Hans. Dann wäre Bork mindestens geteilter Tabellenzweiter gewesen.

Auch gegen Anröchte hatte Hans etwas zu kritisieren, gab aber auch zu, dass die „konsequentere Abwehr“, die er sich gewünscht hätte, in die Kategorie „Es gibt überall immer noch etwas zu optimieren“ fällt. Denn seine Mannschaft machte es gegen den Tabellenneunten wirklich gut und hatte sich früh einen komfortablen Vorsprung erarbeitet.

„Wir hatten schnell einen klaren Vorsprung. Ist doch klar, dass dann etwas der Schlendrian einkehrt und man nicht mehr die letzten zwei bis drei Prozent rausholt“, so Hans. Nach 10 Minuten stand es 7:2, nach 15 stand es 10:5. Bei diesem Fünf-Tore-Vorsprung blieb es auch weitestgehend – eher vergrößerte sich das Polster noch bis zur Pause.

Dabei ließ sich der PSV Bork auch nicht von einer Verletzung stoppen. Kreisläufer Martin Wüllhorst war in der ersten Halbzeit umgeknickt und musste verletzungsbedingt raus. Er war am Ende der einzige Feldspieler, der nicht traf – das zeigte auch, wie ausgeglichen Borks Trefferbild an diesem Samstag in der Schulsporthalle war.

Hans mahnte in der Pause, den Vorsprung nicht zu verspielen. Aber der PSV behielt die Führung stets mit einem gesunden Puffer.

Hervor hob der Trainer zudem noch Lennart Wesselmann. Weil ein Zeitnehmer am Tisch fehlte und der PSV mit drei Torhütern gut besetzt war, stellte sich der Keeper in den Dienst der Mannschaft und wechselte kurzfristig ins Kampfgericht.

PSV Bork: Wedhorn, Knappmann - Rohe (5), Wüllhorst, Rittig (4), Förtsch (2), Windener (7/2), Schlage (4), Preuß (2), Bethke (2), Max. Hans (7/1), Franzen (5)

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt