PSV Bork luchst Preußen Lünen ein Remis ab und treibt den gegnerischen Trainer zur Weißglut

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Es ist ein Endergebnis, mit dem der PSV Bork sehr gut leben kann. Beim klassenhöheren Gegner aus Lünen läuten dagegen nun die Alarmglocken. Trainer Stefan Urban ließ seiner Wut freien Lauf.

von Nico Ebmeier

Bork

, 26.02.2020, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Damit war im Vorhinein nicht unbedingt zu rechnen. Der B-Ligist aus Bork luchst dem A-Liga-Siebten im Testspiel ein starkes Remis ab. Während PSV-Coach Marco Logemann voll des Lobes ist, ist Preußen-Trainer Stefan Urban arg wütend.

„Wir waren sehr froh, dass wir überhaupt spielen konnte“, ist der Borker Übungsleiter erst einmal erleichtert. Nachdem gleich vier Testspiele in den vergangenen zwei Wochen abgesagt wurden, konnten kurzfristig gegen den A-Ligisten Preußen Lünen noch letzte Dinge getestet werden.

Dass das Freundschaftsspiel dann sogar 2:2 ausgeht, freut Logemann doppelt: „Es war wirklich außderordentlich gut für uns. Wir haben uns viel Motivation und Selbstvertrauen für den Ligastart holen können.“

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Besonders die Defensive, die dem A-Ligisten nur zwei Tore erlaubt hat, freut den Borker: „Klar war Lünen die spielbestimmende Mannschaft, aber wir standen die gesamte Zeit lang gut und haben uns das Unentschieden verdient.“

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Während der PSV-Himmel rosarot scheint, zog es beim Gegner aus Lünen pechschwarz daher. „Es war einfach schlecht. Das war von allen Beteiligten unterirdisch“, lässt Preußen-Coach Stefan Urban seiner Wut freien Lauf. „Bork hat das zwar gut gemacht, aber man muss irgendwann schon mal merken, dass ein A-Ligist gegen einen B-Ligisten spielt. Keiner meiner Spieler hat irgendwie den Willen gezeigt, diesen Test zu gewinnen.“

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Für den PSV brachten Tobias Böcker (13.) nach einem Torwartfehler und David Olschewski (57.) nach einem Konter zweimal die Führung, die aber durch Fabian Vom Hofe (44.) und Sören Dvorak (71.) jeweils egalisiert wurde.

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