PSV Bork nach dem Abstieg: Wie geht es jetzt weiter?

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Am Montag präsentierte der PSV Bork die Neuzugänge fünf bis sieben, musste aber auch den sechsten Abgang bekanntgeben. Immerhin: Der Kader für die B-Liga steht, der PSV ist zuversichtlich.

Bork

, 29.05.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Abstieg aus der Kreisliga A, mehrere Spieler weg: Nach 14 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur A-Liga war der Abstieg für Borks Fußballer ein historisches Ereignis. Eins, das die Borker gerne vermieden hätten. Wie geht es nun weiter beim PSV Bork?

Schon während der Rückrunde hat der PSV Bork intensiv Planungen betrieben, auch für den Abstiegsfall, der am Sonntag mit der 1:4-Pleite in Bausenhagen eingetreten ist. Der neue Vorstand um Marcel Michl hat sich formiert. In Andre Kracker hat der Klub auch einen neuen Trainer frühzeitig vorgestellt und die Kaderplanungen vorangetrieben.

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Vorstandsvorsitzender strahlt Optimismus aus

Am Montag zeigte sich Michl auf der Terrasse des Vereinsheims zuversichtlich, obwohl der Abstieg da gerade einmal 24 Stunden her war. „Wir gehen mit 20 Leuten in die neue Saison. Ich denke, dass es uns gelungen ist, eine gute Mischung in die erste Mannschaft zu bekommen. Da sind wir froh und glücklich drüber“, sagte Michl. Das Saisonziel Wiederaufstieg vermied man - anders bei der SG Selm vor einem Jahr - in Bork bisher. Und auch bei den ersten Terminen ließ Kracker durchblicken, dass die Rückkehr in die A-Liga perspektivisch erst in zwei bis drei Jahren auf der Agenda stehen könnte.

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13 Spieler aus der ersten Mannschaft hätten ihre Zusage gegeben, darunter erst kurzfristig auch Robin Grund. Sieben Neuzugänge hat der PSV bisher vorgestellt: in Christian Voßschmidt als spielenden Co-Trainer und Daniel Rosengart zwei Spieler, die schon über 30 sind, aber auch mehrere junge Spieler wie Marc Wessel und Mike Czypionka oder das Trio, dessen Verpflichtung die Borker am Montag öffentlich machten.

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Jan Stember ist der sechste Abgang beim PSV Bork

Sie wiegen die bisherigen Abgänge auf: Verabschiedet hatte der PSV die bereits bekannten Darius Brüggemann (SuS Olfen), Marian Kuhn (GS Cappenberg), Sebastian Kramzik (Westfalia Vinnum II), Giuliano Buccini (Westfalia Vinnum) sowie den verletzten Patrick Radtke.

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Am Montag gab Kracker auch Abgang Nummer sechs bekannt: Es ist Stammtorhüter Jan Stember, der am Sonntag seinen Abschied mitgeteilt habe, wie Michl wissen ließ: „Jan hat Sonntag Bescheid gesagt, dass er sich SuS Olfen anschließen wird, um in der Bezirksliga anzugreifen.“

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Drei Torhüter kämpfen um die Nummer eins

Drei Torhüter hat Kracker somit kommende Saison im Kader. Einer wird wohl immer in der Reserve aushelfen. Ansonsten favorisiert Kracker eine klare Nummer eins. „Da ich die Torwartposition als Teil der Verteidigung sehe, bin ich ein Freund einer eingespielten Geschichte“, sagte er.

Abgeschlossen sind die Planungen damit aber noch nicht. Unter der Woche werde sich Kracker auch mit den A-Junioren zusammensetzen. Hier habe er vier bis fünf Akteure im engeren Blickfeld für die erste Mannschaft. Zudem sind auf der Liste noch vier mögliche Namen, die die 20 fixen noch erweitern könnten und am 30. Juni auf dem Trainingsplatz zum Auftakt stehen sollen.

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