PSV Bork unter Druck - die Spiele im Blick

Fußball-Kreisliga

Im Tabellenkeller spitzt sich die Lage zu: Der PSV Bork ist angehalten dreifach zu punkten, sonst drohen die Abstiegsränge. Dumm nur: Es geht gegen die zweitplatzierte Eintracht aus Werne. Alle anstehenden Partien in der Vorschau: hier in der Übersicht.

KREISGEBIET

21.03.2014, 15:23 Uhr / Lesedauer: 3 min
PSV Bork unter Druck - die Spiele im Blick

Knapp aber verdient setzte sich Westfalia Vinnum in der vergangenen Woche gegen GS Cappenberg durch. Nun geht es gegen ein Kellerkind der Liga. „Von der Tabelle her sind wir natürlich klarer Favorit“, findet daher nicht nur Vinnums Coach Marco Habicht. Der angepeilte Sieg sei aber keinesfalls Selbstverständlichkeit. „Bei einer zweiten Mannschaft weiß man ja nie, was eventuell noch von oben von der Ersten kommt.“ Nach der 1:7-Packung für Ascheberg aus der Vorwoche gegen Eintracht Werne, würde die TuS-Reserve nun bestimmt vorsichtiger auftreten. „Wir müssen Geduld bewahren und unser Spiel spielen“, fordert daher Habicht. Der Spielertrainer selbst, Sven Quante und Karsten Menker fehlen weiterhin wegen ihrer Rotsperren. Dazu kommt noch der Ausfall von Tobias Müller. „Ansonsten wird die Elf der Vorwoche auflaufen“, lässt sich der Vinnumer Trainer in die Karten blicken.

Alles andere als rosig ist die Situation beim PSV Bork. Nach der Niederlage bei BW Ottmarsbocholt bleiben die Borker in akuter Abstiegsnot. Nun kommt mit dem Tabellenzweiten aus Werne ein Schwergewicht der Liga an die Waltroper Straße. „Gegen die Teams von oben haben wir aber immer gut ausgesehen“, gibt sich PSV-Trainer Peter Poslednik gegen die Eintracht nicht chancenlos. Dafür dürfe aber seine Elf nicht wie in der Vorwoche den Anfang des Spiels verschlafen. Peter Poslednik muss sein Team erneut in der Defensive umbauen. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Christopher Monno fällt auch wohl Kai Thomas aus. Dazu steht hinter Frederik Damberg ein Fragezeichen.

Ein Remis beim SV Herbern II und ein Sieg gegen Union Lüdinghausen II: Die Bilanz von Übergangstrainer Martin Ritz liest sich gut. „Wobei man den Sieg gegen Lüdinghausen nicht überbewerten darf“, so Ritz. Trotzdem habe der SCC einen „guten Lauf“. Aus Alstedde wollen die Capeller aber auf jeden Fall etwas mitnehmen. „Am besten natürlich drei Punkte“, sagt Ritz. Die Spielerdecke an der Gorfeldstraße ist weiter dünn. Sechs Stammspieler werden auf jeden Fall fehlen. „Die Elf, die dann auf dem Platz stehen, werden aber alles geben“, kündigt Martin Ritz an.

Vier Spiele – vier Siege. Die Bilanz der SG Selm im Jahr 2014 ist makellos. So soll es auch nach dem Spiel in Seppenrade bleiben. Trotz des 1:0-Erfolges über BW Alstedde in der Vorwoche war SG-Trainer Frank Bidar nicht ganz zufrieden. „Spielerisch und kämpferisch können wir sicherlich mehr.“ Gegen Seppenrade wollen die Selmer ihre Serie halten und mindestens einen Punkt mitnehmen. „Wir sind zurzeit personell echt gebeutelt“, klagt Frank Bidar. Nun fällt auch noch Jannis Pieper für die Partie im Rosendorf aus. Zudem gibt es noch einige angeschlagene Spieler.

Im Jahr 2014 läuft es noch nicht bei GS Cappenberg. Bisher hat die Osmolski-Elf noch keinen Sieg eingefahren. Zuletzt gab es zwei knappe Niederlage gegen Vinnum und Eintracht Werne. „Es müssen mal wieder drei Punkte her“, fordert daher GSC-Coach Patrick Osmolski. Gegen die Stockumer erwartet er jedoch „keinen Spaziergang“. Trotz einiger Ausfälle sieht Osmolski dem Spiel gelassen entgegen. „Wir sind besser aufgestellt, als in den Vorwochen.“ SVS-Trainer Ralf Gondolf sieht in diesen Wochen zwei unterschiedliche Gesichter seines Teams. Er fordert daher: „Wir müssen konstanter werden.“ Gegen GS Cappenberg am Sonntag würde eine gute Halbzeit nicht ausreichen, so Gondolf. Tim Köhler könnte nach seiner Gelb-Rot-Sperre eigentlich wieder auflaufen, lag mit einer Grippe aber unter der Woche flach. Er ist fraglich. Sicher ausfallen wird erneut Enes Tozlu, der weiterhin mit Rückenproblemen zu kämpfen hat. Zakaria Slimani kehrt hingegen nach seiner Knieprellung wieder zurück in den Kader.

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